... irgendwie habe ich keine richtige Kategorie gefunden, hat aber was mit Hörnchen zu tun. Aus aktuellem Anlass, habe ich einen Thread aus einem anderen Forum hierhin kopiert - alles andere wäre zu mühselig gewesen.
Wir "bauen" seit September im letzten Jahr unser Wohnzimmer zu einem Hörnchenzimmer um (bitte jetzt keine Kommentare, wir sind bekloppt, das wissen wir schon ) Hier der bisherige Werdegang, Bounty mag bitte bis nach unten scrollen, du kennst das schon:
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So, und jetzt die aktuellen Bilder, der "Hörnle-Highway-to-Heaven" ist fertig, der genähte Baum hängt an der Decke ...
Ufzh, jetzt fehlen nur noch die Seile, die liegen aber auch schon in der Ecke, neben diversen "Haselnuss-Birken-Baumstämmen", die wir noch mit Lochband an die Wand nageln ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Für Wildtiere ist ein Wohnzimmer natürlich Alcatraz, auch wenn ein Eichkatzen-Kobel wesentlich kleiner ist als 23qm. Aber bis zum Alter von 8 Wochen reicht das eigentlich völlig aus. Wenn wir sie aber aus "gesundheitlichen" Gründen noch nicht ins Auswilderungsgehege geben können, d.h. sie einfach noch nicht robust genug sind, noch Kletterschwierigkeiten haben, Zahnprobleme nicht auskuriert oder von Parasiten befallen sind, dann halten wir sie auch mal bis zur 12. Woche hier - aber ungern. Wir möchten sie nur guten Gewissens in die Außenvoliere geben, wenn wir einigermaßen sicher sind, dass sie den Sprung vom "Kindergarten in die Schule" schaffen. Ab der 10. Woche werden sie dann aber richtig renitent, da wird genagt, die Tapeten von der Wand gerupft usw. Und genau dem wollen wir durch unseren "Umbau" entgegenwirken. Es ist ja nicht so, dass sie nur Möbel & Tapeten oder Putz annagen, sämtliche Elektrokabel sind jetzt "unterputz" bzw. entsprechend gesichert. Der Fernseher wird dann ganz abgebaut, den brauchen wir dann aber auch nicht, da ist dann HörnchenTV angesagt .
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Das ist super geworden, ich denke jetzt werden sich die Hörnchen auch keinen Fluchttunnel mehr durch das Mauerwerk nagen wie im 2-5. Bild zu sehen war.
Na irgendwie muss man ja seine neue Errungenschaft, nämlich die Schneidezähne, ausprobieren! Macht doch jeder von uns, oder? Holzmöbel ist da zu einfach, also Tapete ab und ran an den Putz. Es lag aber immer auch eine ordentliche Menge Putz auf dem Boden, also gehen wir mal davon aus, dass sie nicht allzuviel "verschluckt" haben (klar sind sie durch den Staub, wenn wir es nicht schnell genug gesehen haben, auch durchgelaufen und haben sich das von den Pfoten geschleckt ). Verdauungstechnisch haben wir nichts gemerkt, dass es ihnen schlecht(er) geht. Wir vermuten auch, dass sie vielleicht auf der Suche nach Calcium und Magnesium waren. Deshalb liegen jetzt auch schon Sepiaschalen im Keller, vielleicht mögen sie die ja nagen. Aber das Problem mit den Fluchttunneln ist jetzt hoffentlich mit dem Nageschutz auch erledigt.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ich hätte an freliegende Kabel gedacht. Stuhl- und Tischbeine. Abstehende Tapeten. Holzregale. Kissen. Daß sie auf die Idee kommen, direkt in eine Steinmauer zu beißen, und daß auch unter Putz liegende Stromkabel noch geschützt werden müssen - das war ich nicht auf der Höhe.
Der japanische Zen-Philosoph Wishi-Washi sagte einmal: Eine Bambusflöte ohne Loch ist keine Flöte, aber ein Loch ohne Flöte ist etwas ganz anderes.
Zitat von Marc im Beitrag #7Ich hätte an freliegende Kabel gedacht. Stuhl- und Tischbeine. Abstehende Tapeten. Holzregale. Kissen. Daß sie auf die Idee kommen, direkt in eine Steinmauer zu beißen, und daß auch unter Putz liegende Stromkabel noch geschützt werden müssen - da war ich nicht auf der Höhe der Zeit... Eichhörnchen. Teeth made by Black&Decker.
Der japanische Zen-Philosoph Wishi-Washi sagte einmal: Eine Bambusflöte ohne Loch ist keine Flöte, aber ein Loch ohne Flöte ist etwas ganz anderes.
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