Leider wissen wir nur sehr selten die Fundumstände. Sie werden halt einfach gefunden. Ähnlich bei dem Neuzugang vom Wochenende "Alvin", steht noch nicht im Blog. Mit ihm muss ich auf jeden Fall zur TA, der ist richtig böse gestürzt und die Zähne unten sehen gar nicht gut aus. Ich hoffe, dass es keine traurige Entscheidung wird.
Oje, armes kleines Kerlchen. Das sieht richtig schlimm aus, er muß Schmerzen haben. Ich drücke ganz fest die Daumen und hoffe, daß Eure Tierärztin Alvin helfen kann. Wie alt ist er?
Und Niffler und Milo sind auch noch da ... ich komme nicht mehr nach mit dem bloggen ... Milo eine ganz bewegende Geschichte ... mir standen bei der Übergabe von Milo und den Großeltern die Tränen in den Augen. Sie haben ihren Enkel verloren, mit 13 Jahren, deshalb heißt das Hörnchen jetzt Milo ... und ich tue alles, damit er es schafft, in Memory of Milo ....
Alvin - ich bin sehr traurig, die letzten Nachrichten über Alvin in Eurem Blog zu lesen. Ist es gar nicht besser geworden mit seinen Zähnchen, so daß er sie beim Nagen abnutzt? Könnte er nicht mit Oskar ins Residentengehege wechseln, um ihm eine Chance zu geben? Dort hätte er ja ein besseres Umfeld als das Wohnzimmer und es wäre vielleicht einfacher, ihn zu greifen und die Zähne zu kürzen. Wenn er dann lernt, daß er danach besser futtern kann, könnte man hoffen, daß er sich an die Routine der Zahnbehandlung gewöhnt und damit umgänglicher würde. Es gibt genug Beispiele in Videos von Zahnhörnchen (z.B. von Brad und seinen Grauhörnchen in Florida), die zeigen, daß Hörnchen mit Zahnfehlstellungen ein glückliches Leben führen können. - Ich drücke ganz fest die Daumen für Alvin.
nein, ein Zahnhörnchen in das Residentengehege geht überhaupt nicht, den bekommen wir da nicht mehr raus zum Zähnekürzen, geht nicht, da gibt es auch keine andere Wahl. Es sieht wirklich nicht gut aus und es ist die Entscheidung der TA, ob er wildbahnfähig wird oder nicht. Oskar ist auch noch ungeklärt, da muss ich noch mit dem Wildwald sprechen. Oskar eilt aber nicht, er ist "Selbstversorger" im Wohnzimmer, da brennt nichts an.
Viele Grüße Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Die letzten Blogeinträge waren ja schon sehr dramatisch, tragisch, mal wieder. Man weiß nicht recht, was man da kommentieren soll oder kann. Es tut mir leid, wie es derzeit bei euch läuft.
Es bekümmert mich, daß diese bezaubernden kleinen Kreaturen generell wohl recht empfindlich sind und so leicht von so zahlreichen und derart fiesen Plagen and Leiden zum Entgleisen gebracht werden können. Natur ist nicht fair. Und gut leiden kann ich sie auch nicht. Ich mag nur den einen oder anderen Anblick von ihr, aber die Gesamtkonzeption, diese Gleichgültigkeit individuellem Leiden gegenüber finde ich - nun, sagen wir Kenntnis der buddhistischen Grundeinsicht, daß alles Leben Leiden sei und man nicht daran anhaften solle, hilft einem nicht wirklich weiter, man wird nur seiner eigenen Machtlosigkeit gewahr. Und wie geht es den vielen Wesen, die nicht zu des Menschen Selbstreflektion fähig sind, und die einfach nur das Leiden ertragen müssen, ohne eine Erklärung dafür zu kennen oder kennen zu können?
Tut das was ihr könnt, und mehr könnt ihr nicht tun. Alles Gute!
ganz ganz schlimm, die letzten Tage für Euch, mit den kranken und schwachen Eichkatern, es tut mir so leid. Der arme Nico, sooo klein, er konnte Eure aufopfernde Pflege nicht lange genießen. Ich habe noch nie ein 6-7 Wochen altes Hörnchen gesehen, das noch so klein ist. Wie ist das zu erklären, war er einfach nur stark unterernährt? Und auch so schlimm, daß Bob leiden mußte, als er ging - es muß ganz fürchterlich sein, das mitansehen zu müssen und nicht helfen zu können. Da sitzt mir immer ein dicker Kloß im Hals, wenn ich so etwas lese. Konnte Eure Tierärztin erklären, wie ein noch so junges Hörnchen ein Nierenleiden entwickeln kann? Zumindest konntet Ihr Ücki von den bösen Parasiten befreien - ich hoffe, er erholt sich jetzt und wird bald aktiver, so daß er, wenn er alt genug ist, auch ins Auswilderungsgehege wechseln kann. Und auch erfeulich, daß Oskar seine Pfote richtig benutzen konnte, als Ihr in einfangen mußtet. Es scheint so, daß er vielleicht nur aus Gewohnheit die Pfote weiter geschont hat, auch nachdem die Verletzung schon verheilt war. Ich hoffe, es bleibt so, dann wird er auch in den Wald gehen können. Coopies Darmparasiten sind ja wirklich hartnäckig - wenn er nur verstehen könnte, daß er unbedingt die Medikamente nehmen muß, um sie loszuwerden. Mir fiel etwas ganz Banales ein, als ich das Bild von Coopie an der Wasserschale sah: Kann man das Mittel nicht ins Trinkwasser mischen, falls es Tropfen sind? Oder schmeckt es so scheußlich, daß er das Wasser dann nicht trinkt? Aber bestimmt habt Ihr das schon ausprobiert. Einfach ungeheuerlich, was Ihr alles in Sachen leckeres Futter für Coopie tut. Daß er trotz der schlimmen Infektion so gut frißt und trinkt, ist ja schon mal gut, dann nimmt er hoffentlich nicht weiter ab. Ich kann mir vorstellen, wieviel Aufwand Ihr für seine Pflege betreiben müßt, insbesondere in Sachen Desinfektion. Und, lieber Alvin, natürlich drücken wir alle hier im Forum ganz fest die Daumen für Deinen Tierarzttermin am heutigen Dienstag. Es muß einfach einen Ausweg geben! Einen superfitten Eichkater nicht weiter leben zu lassen, nur weil seine Zähne sich nicht abnutzen, wie es sein müßte, ist einfach ganz ganz grausam, ich kann es nicht anders ausdrücken - das darf nicht sein! Es muß eine andere Lösung geben.
Vielen Dank für eure lieben Worte und Wünsche und ja, es ist wirklich schlimm aktuell, aber ich kann auch was Gutes jetzt berichten:
Alvins untere Schneidezähne stehen kerzengerade nebeneinander und waren kurz!!! Jetzt sind es die oberen Zähne, die zu lang sind. Die haben wir eingekürzt und hoffen, dass bis zum 11.06. (nächster Termin) dann alles im Lot ist. Alvin ist ein superlieber Eichkater, verkraftet die Autofahrten, die Behandlungen usw. Er ist fit und wie meine TA eben sagte: "der ist mir zu fit, den lassen wir nicht gehen, da geben wir nicht auf!" Bei den unteren Schneidezähnen hatte sie absolut recht, die sind jetzt gerade, obwohl sie überkreuzt standen. Das liegt aber daran, dass Alvin noch jung ist und die Kopfform sich im Wachstum ändert, das kann, muss sich das aber nicht relativieren. Bei Alvin hat es geklappt, jetzt müssen nur noch die oberen Schneidezähne mitspielen, dann könnte er tatsächlich irgendwann in die Freiheit.
Coopie ist eine ganz besondere Baustelle, er ist trotz Behandlung von 12 Tagen immer noch Kryptopositiv, allerdings hat er ja nicht nur die, sondern auch jede Menge Bakterien, Giardien und Kokzidien in seinem "Geschäft". Wir gehen jetzt erst mal 3 Tage einen anderen Behandlungsweg und schauen, ob es besser wird. Und das geht nur, weil Coopie nach wie vor fleißig frisst und trinkt, ansonsten wäre er schon längst über der Regenbogenbrücke. Das heißt für mich, er möchte leben, er kämpft und darin wollen wir ihn so gut es geht unterstützen.
Für uns schlimm ist das "zusehen" wie es schlechter/besser wird, die "Hilflosigkeit", die man empfindet.
@Squirrel: ja, natürlich haben wir versucht die Medis über das Trinkwasser zu gegeben, können darüber aber nicht die aufgenommene Menge regulieren und das ist immens wichtig bei der Erkrankung. Deshalb packe ich mir morgens Coopie immer und dann gibt es das "zwangsweise" direkt ins Mäulchen, kein Spaß, weder für ihn noch für mich. Aber auch Coopie beißt mich nicht, er wehrt sich nur mit seinen Krallen, also ohne Handschuhe geht das gar nicht und sogar die Krallen gehen durch. Aber so kann ich sicher sein, dass er die korrekte Menge abbekommt und nichts "daneben schlabbert".
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ich bin so erleichtert über den Kommentar Deiner Tierärztin zu Alvin, das deckt sich genau mit meiner Meinung. Bleibt zu hoffen, das seine oberen Schneidezähne sich auch auf die richtige Stellung einpendeln und er dann seine Zähne, wie es notwendig ist, beim Knabbern richtig abnutzt. Knackt er denn genügend Nüsse mit Schale?
Und Coopie drücke ich ganz fest die Daumen, daß sehr bald der Durchbruch kommt, die Medikamente anfangen zu wirken und sich eine Besserung zeigt. Der arme liebe Kerl, er muß sich ja wirklich elend fühlen; so eine heftige Infektion verursacht doch sicher Bauchschmerzen, und sich übergeben zu müssen finde ich mit das Schlimmste auf der Welt. Kopf hoch, Coopie, du schaffst das!!
was macht Ihr mit dem armen Coopie , wenn Ihr in 14 Tagen in Urlaub fahrt? Auch wenn er dann die Infektion - hoffentlich - überstanden hat, hat ihn die lange Krankheit doch sehr mitgenommen, und es wäre wahrscheinlich zuviel, ihn dann gleich ins Auswilderungsgehege zurückzubringen. Ich denke, er muß sich erst mal erholen. Gibt es da eine Lösung?
es tut mir so leid, daß Ihr mit den Neuzugängen schon wieder solch schwierige Notfälle zu versorgen habt - alle fünf sind neue Problemhörnchen! Ich hoffe sehr, daß die beiden Kleinen vom Südfriedhof die aggressive Kryptosporidien-Behandlung gut überstehen und wieder gesund werden. Wo stecken sich so junge Hörnchen wohl mit diesen schlimmen Sachen an, hast Du eine Vermutung?
Und Lessie und Oscar im Inkubator sind ja auch nicht einfach. Wie ist Oscar zu Euch gekommen? Hat sich Lessie jetzt etwas beruhigt nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit und verstanden, daß Ihr ihr helfen wollt? Was hat die Tierärztin zu den Wunden gesagt, und was ist mit Emma? Hat sie eine Chance, daß Ihre Zähne sich wieder gerade ausrichten, so wie sie sein sollen? Geht es Wick auch etwas besser?
Du hattest im Blog nicht mehr über Swiftie berichtet - muß ich Schlimmes befürchten, daß sie auch über die Regenbogenbrücke gegangen ist?
Eine letzte Frage habe ich noch - Schröder fand ich ja einen sehr außergewöhnlichen Namen für ein Eichhörnchen. Ich nehme an, die Finder haben den auch ausgesucht. Dabei hattet Ihr ja auch seine Geschwister mit "normalen" Hörnchennamen. Ich kann mir nur denken, daß die Finder Familie Schröder sind - richtig?
Ich finde es sehr schön und bewundernswert, daß Ihr weitermacht - die armen Hörnchenkinder brauchen Euch!!
Hallo Squirrel, nur ganz kurz ... der neue Blog ist online. Swifty und Lessi haben es beide nicht geschafft. Die Verletzungen durch Katze bzw. Krähe waren zu groß und vor allem zu tief, das waren klaffende Wunden bis auf die Knochen, Bilder habe ich, aber möchte ich nicht veröffentlichen. Emma sind die Zähne bis auf den Kiefer gekürzt worden, wir hoffen auf einen Verlauf wie bei Alvin, allerdings hat Emma ein Karpfengebiss, d.h. Überstand unten, bei Alvin war es genau umgekehrt. Sie bleibt auf jeden Fall, bis Felix in die Auswilderung kann. Der nächste Termin ist am 19.08., dann kann Felix auch schon raus. Schröder kam von den "Peanuts", da gab es neben Snoopy auch Schröder, Woodstock usw.... daher der Name ...
LG Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
ich habe gesehen, daß Ihr bis März 2025 eine Blogpause plant, die Ihr sicherlich voll und ganz verdient habt.
Kannst Du uns hier im Forum über die 4 noch bei Euch verbliebenen Hörnchen berichten, wenn sie ins Überwinterungsgehege nach Dortmund-Husen gehen, vielleicht auch mit ein paar Bildern? Das wäre toll! Wie lange bleiben die 7 Hörnchen voraussichtlich dort, bis März / April nächstes Jahr?
Und dann ist ja auch der arme Eddi bei Euch, dem es noch nicht so gut geht. Er ist wirklich ein sehr schöner Eichkater! Wo wurde er gefunden und weißt Du, was mit ihm geschehen ist? Warum ist er wohl so ängstlich und scheu? Wenn es Deine Zeit erlaubt, kannst Du uns hier ab und zu ein paar Infos geben, wie es ihm geht? Ich drücke die Daumen, daß sein Zustand sich bald bessert und Ihr ihn dann wieder in seine gewohnte Umgebung zurückbringen könnt.
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