Wir wohnen seit Ende 2015 in der Weststadt, und immer wimmelte es hier von Eichhörnchen. Auf dem Rasen oder dem „Eichhörnchen-Highway“ (Baumreihe am Rande des „Hochspannungsparks“), an Hausfassaden, bei uns auf dem Balkon an der Tränke oder am Nusstresen. … Eigentlich verging kaum ein Tag, an dem wir hier nicht mindestens 1 Hörnchen sahen. Dann fand ich am 7.4 das tote Eichhörnchen auf dem Rasen vor der Haustür. Und innerhalb von ca. 4 Wochen verschwanden die Eichhörnchen hier praktisch vollständig. Seit Wochen war keins mehr gesehen. Dafür vermehrt Krähen auf dem Balkon; sagt mein Wild-Kamera. Derzeit weiß ich noch nicht, ob sehr lokales Geschehen nur hier direkt bei uns oder ein Größeres Geschehen!
Gibt das Photo Kennern oder Kennerinnen evtl. Aufschluss über Todesursache, ggf. Ausbreitungsfreudige Krankheit?
Gruß
Rainer
P.S.: Grrrrr, ich darf kein Bild verlinken, wenn ich's einfüge ist's zu groß ... 😥
Hallo @RrBd, erst mal vielen Dank für den Beitrag. Und ja, leider ist die Größe der Bilder hier begrenzt, ansonsten würden hier die Kosten für das Forum explodieren und wir sind nur ein eingetragener Verein und finanzieren uns über Spenden und ja, wir schießen auch noch ordentlich aus unserem Privatvermögen dazu, deshalb bitte die Bilder verkleinern, damit sie nicht so viel Speicherpaltz fressen. Danke Dir!!!Aber jetzt zu deinem Beitrag: Das tote Eichhörnchen, wie auch das Verschwinden der kompletten Population weißt quasi darauf hin, dass hier mit Giftködern gearbeitet wird. Hier, in Unna, gibt es aktuell ein massives Rattenproblem. Die "Mickymausköder" aus dem Baumarkt sind völlig wirkungslos, d.h. man muss wirklich schon einen Kammerjäger beauftragen, um an die richtigen Stoffe ranzukommen, was aber nicht heißt, dass auch unsere Ratten dann nicht langsam und qualvoll sterben. Deshalb, ich wohne hier im 1. Stock, ich verwende Schlagfallen, kein Rattengift, das dauert mir zu lange, die Ratte leidet und das kann ich nicht haben, aber, das ist meine private, persönliche Meinung, für die ich auch angegriffen werde. Sorry, diesbezüglich habe ich gerade eine ganz kurze Zündschnur!!! Wenn du wirklich Aufschluss über die Todesursache haben willst, bleibt dir nichts anderes übrig, als die toten Tiere "einzuschicken". Wenn du da infos brauchst, bitte gerne eine PN an mich, ich gebe dir gute Adressen, darf ich hier aber nicht veröffentlichen, weil ist ja Werbung ....
Und mal eben so nebenbei bemerkt, den Zeitungsartikel lasse ich mir noch zuschicken, in unserer Nachbargemeinde hat ein Bewohner eine Anlage installiert, die alle 1-5 Minuten die Geräusche eines Greifvogels abspielt. Was er damit bezwecken will? Dass die Eichhörnchen nicht seine Haselnusshecke leer fressen ... tut mir leid, das ist auch ein Punkt, den ich nicht verstehen und akzeptieren kann. Aber wir haben keine Chance ...
LG Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Letzte Woche (Mittwoch?) sahen wir nach mehrwöchiger Pause mal wieder ein Eichhörnchen den Garten hinter dem Haus durchqueren.
Heute eins in der Baumreihe vor meinem Bürofenster, das hartnäckig von einer Krähe verfolgt wurde. So etwas sah ich in der Zeit vor "Dem Großen Verschwinden" immer wieder: Eichhörnchen muss sich Haken schlagend vor Krähe in Sicherheit bringen. Krähen-Bestand hier ist in den letzten Jahren stetig gewachsen.
Hallo RrBd, das mit den Krähen ist echt eine Plage. Bei mir in der Nähe haben sich leider auch welche angesiedelt und die werden sicher nicht wieder verschwinden. Ich konnte es schon mehrmals beobachten, das meine Eichhörnchen bei bestimmten Krähenlauten regelrecht erstarren oder in Panik flüchten, da gibt es auch ein Video. Und bei meinem einäugigen Piraten vermute ich ja, das das ein Krähenangriff war, weiss es aber nicht genau.
Ja, leider ist das so. In den letzten Tagen mehrten sich hier auch die Notrufe, dass Krähen, wenn die Mamas gerade auf Futtersuche sind und die Kleinen "unbewacht" sind, sich an den Nestern zu schaffen machen. Teilweise kommt der Eichienachwuchs glücklich davon und fällt nur ein paar Meter tief, hoffentlich auf einen weichen Untergrund, manchmal stellen die Krähen aber auch wirklich ganz üble Sachen an. Das warme Wetter zieht die Fliegen an und in nullkommanichts ist der Nachwuchs von Maden betroffen. Krähen ausrotten isst ähnlich wie bei Ratten, nicht möglich. Leider.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Wir bräuchten mehr wetterfeste Häuschen für Eichörnchen, wo die Krähen nicht so dran kommen. Das wäre auch wegen der immer häufigeren Extrem-Regenfälle und Hagelstürme gut, weil diese oft die offenen Kobel mit den Kleinen zerstören.
Ich habe auch bei jedem Sturm Angst, dass irgendwas passiert. Deswegen drehe ich danach immer eine Runde. Die Hörnchen hier (sind aber auch alle groß) haben teilweise keine Angst vor den Krähen. Ich habe schon 2-3 mal gesehen, dass sie ordentlich auf die Krähen zugehüpft sind. Mit Respekt, aber ohne Angst. Die Krähen hier haben es aber auch nicht so leicht ... irgendwer scheucht sie immer
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
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