Ich möchte noch etwas hinzufügen: ich bin sicher, daß auch unsere anderen aktiven Forumsmitglieder genau so denken wie ich. Wenn es den Eichhörnchenblog von Aktion Eichhörnchen e.V. nicht mehr gäbe, wäre ich unsagbar traurig. Er ist zu einer Institution geworden und gehört einfach zum Eichhörnchenforum dazu. Das darf nicht geschehen - der Blog muß bestehen bleiben. Die Kritiker sollten bedenken, wieviel Zeit und Mühe in das Schreiben des Blogs investiert wird und dafür dankbar sein!
Ich schließe mich Squirrel 100%tig an. Die Dummschwätzer, welche von nichts wirklich eine Ahnung haben, sollten einfach mal die Klappe halten. Bitte von solchem Internet-Unsinn nicht kirre machen lassen. Lui und Flippy sind bei Euch bestens aufgehoben und der kleine Harry hätte ohne Eure Hilfe überrhaupt keine Chance. Was soll denn da nicht artgerecht sein? Die kleinen Geschöpfchen haben diese Liebe verdient und sie haben bei Euch eine glückliche Kindheit und eine zweite Chance auf ein schönes Eichhörnchenleben. Das zählt, sonst nichts.
Danke für eure ganz lieben, aufmunternden Worte. Heute haben 2 Pflegestellen von unserem kleinen Netzwerk das "AUS" angekündigt, es geht nicht mehr und ich selbst habe nach dem heutigen Tag das Gefühl, kein Wasser im Körper mehr zu haben, um die ganzen Tränen zu vergießen. Die 2 Wochen Urlaub sind einfach verpufft. Bei mir ist "Dauerheulen" angesagt und ich habe noch keine Lösung. Ich muss zur Ruhe kommen, nachdenken, überlegen, ich würde das alles gerne hier schreiben, aber ich weiß nicht, wer mitliest und welche Anfeindungen ich dann wieder bekomme, da möchte ich gerne darauf verzichten. .... es tut mir so leid, auch für Euch, die immer so viele interessante Fragen stellen, mich nachdenken lassen, meine Konzepte überarbeiten lassen usw., ich profitiere so viel von dem Forum,aber das ist die Krux an dem "öffentlich" ...
... ehrlich, ich weiß nicht mehr weiter ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Zitat von Squirrel im Beitrag #16Ich möchte noch etwas hinzufügen: ich bin sicher, daß auch unsere anderen aktiven Forumsmitglieder genau so denken wie ich. Wenn es den Eichhörnchenblog von Aktion Eichhörnchen e.V. nicht mehr gäbe, wäre ich unsagbar traurig. Er ist zu einer Institution geworden und gehört einfach zum Eichhörnchenforum dazu. Das darf nicht geschehen - der Blog muß bestehen bleiben. Die Kritiker sollten bedenken, wieviel Zeit und Mühe in das Schreiben des Blogs investiert wird und dafür dankbar sein!
Dem kann ich mich nur anschließen. Keine Ahnung, wer und warum da rumkritisiert wird, mir persönlich ist dieser Blog sehr wichtig, informativ und ich möchte darauf wirklich nicht verzichten.
Ich habe mich sehr gefreut, daß es nach der Mitteilung über die Anfeindungen, die Swiffy erleiden mußte, wieder 2 neue Blogs mit schönen Bildern und tollen Nachrichten über neue Päppelhörnchen gab. So ist es richtig, so muß es sein, wir lassen uns nicht unterkriegen! Es scheint, daß Harry jetzt wieder mehr zum Vorschein kommt, wo er nicht mehr im Wohnzimmer allein ist. Wie reagiert er auf Lui und Flippy im Laufstall? Und danke auch für die süßen Fotos von den Beiden im Blog vom 20. Juni. Gibt es ein Unterscheidungsmerkmal, wie man die zwei auseinanderhalten kann? Auf einem Foto ist ein Hörnchen mit schwarzem Schwanz zu sehen. Ist das Lui oder Flippy? Und dann nochmal 3 Neuzugänge, da hast Du ja wieder gut zu tun, @Swiffy. Schön, daß wenigstens Ferdi gesund und munter zu sein scheint. Weißt Du schon, was das Problem mit Tommys Hinterbeinchen ist? Kann er sie auch nicht einsetzen wie Harry? Und der arme Winzling Carlos ist sicher erst ein paar Tage alt. Alle Daumen sind gedrückt für ihn. In diesem Alter scheinen sie nur Haut und Knochen zu sein. Ich wäre besorgt, sie anzufassen, sie sehen so zerbrechlich aus. Wie geht es ihm nach den ersten paar Tagen in Deiner liebevollen Pflege?
Das mit dem Abspielen von Greifvogelgeräuschen in Eurer Nachbargemeinde ist ja ungeheuerlich. Das ist unfaßbar, wie grausam können Menschen doch sein! Hast Du gehört, ob sich die Hörnchen dadurch haben vertreiben lassen?
Hallo Squirrel, leider wird es mit den Anfeindungen nicht besser. Durch die Verluste in den letzten Tagen bekomme ich jetzt schon so Fragen wie "Warum gehen bei dir immer die Hörnchen kaputt?" Es sind Fragen, die mich selbst völlig verstören. Ich finde sie frech und ungeheulerlich. Ferdi musste ich am Freitag bei der TA gehen lassen, er hatte eine schwere Lungenentzündung, atmete immer schlechter. Lungenentzündungen sind, wie bei uns, nicht sofort erkennbar, das konnte ich nicht sehen, ich kann ja auch nicht jedes Tier röntgen lassen bevor ich es aufnehme. Amy ist heute gegangen. Ich habe 48 Stunden um sie gekämpft, kaum geschlafen, denn sie hatte sehr, sehr viele Fliegeneier und 2 offene Wunden, wo die Fliegenmaden schon in dem kleinen Körperchen war. Klar haben wir dafür auch ein Mittel, dass die Maden inwändig abtötet, nur was die Maden bis dahin schon alles kaputtgefressen haben, kann ich nicht sehen. Ich habe die Wunden alle gespült und dei Maden rausgezupft, die Kleine hat das so tapfer ertragen. Solymar hat das Hörnchen heute noch lebend "erlebt", die Pfotenballen waren schon ganz weiß und auf dem Rückweg von Solymar hat sie im Auto gekrampft und ist verstorben. Ich weiß nicht, warum ich mich für "Todesfälle" rechtfertigen muss. Wir arbeiten alle am Limit. Von daher .... kommt man da tatsächlich an seine Grenzen.
Wenig später bekomme ich aber wieder einen Nacki, ca. 1 Woche alt, die will keiner nehmen, weil sie ein rießiger, zeitlicher Aufwand sind und der Ausgang ungewiss. Wer nimmt ihn? Ich natürlich! Ich könnte so schreien ....
Sorry, jetzt ist mir mal wieder der Gaul durchgegangen!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Hallo @Swiffy, Deine Antwort ist vollkommen angemessen. Es ist in unserer verkehrten Welt aber offenbar leider so, dass der Notarzt angefeindet wird, weil er Patienten verliert. Dabei ist es so, dass der Notarzt nur auschließlich schlimme Fälle hat und sein Bestes gibt, um zu retten, was noch zu retten ist. Aber kein Notarzt ist Gott und er hat Fälle, wo alle Kunst zusammen nichts mehr retten kann. Trotzdem machen sich unsere Notärzte immer wieder auf den Weg, um gegen das Schicksal zu kämpfen. Dafür sollten ihnen alle uneingeschränkten Respekt zollen. Genauso ist es bei Euch mit der Rettung der Eichhörnchen. Ihr nehmt es immer wieder auf Euch, auch die schwersten Fälle zu versorgen. Und wenn es am Schluss doch nicht gereicht hat, haben die kleinen Hörnchen wenigstens einen würdevollen und möglichst behüteten Start auf dem Weg über die Regenbogenbrücke bei Euch gehabt. Und dafür einfach mal Danke und alle Anerkennung, die möglich ist.
Hallo Swiffy, da steckst Du jetzt richtig in der Zwickmühle, einerseits die Trauer über den Verlust der Hörnchen und dann noch blöde Bemerkungen und Fragen. Und das nach der ganzen Mühe und dem ganzen Stress. Geht das überhaupt. so etwas nicht an sich heranzulassen? Das stelle ich mir unheimlich schwierig vor. Kobold38 hat da ein sehr treffendes Beispiel mit dem Notarzt gebracht, der nachher auch irgendwie der Dumme ist. Und trotzdem macht er weiter.
Ich weiß nicht, wer Dir da das Leben so schwer macht, oftmals sind es ja Leute, die nicht so viel Ahnung haben. Mich hatte mal jemand auf YouTube angepappt, das er mich melden würde, das wäre doch Tierquälerei und die Eichhörnchen müssten doch eigentlich schlafen ( es ging um ein Video im Winter). Eichhörnchen halten Winterschlaf ??? Nach einigen Nachrichten hin und her, bei denen ich dann auch etwas deutlicher wurde, war er dann verschwunden.
Ich hoffe sehr, das jetzt wieder bessere Zeiten kommen, bei denen Ihr Euch über erfolgreiche Auswilderungen freuen könnt.
Das mit dem Notarzt ist ein ausgezeichneter Vergleich, den KOBOLD38 anführt, wie auch schon ardilla geschrieben hat. - @Swiffy - Ihr seid die Notärzte der Eichhörnchen, Ihr könnt es einfach nicht übers Herz bringen, Eichhörnchen leiden zu sehen, Ihr tut alles, um ihnen zu helfen, Ihr geht nicht nur an Eure Grenzen, sondern über sie hinaus - Nächte ohne Schlaf, Sorgen über Sorgen, ängstliches Bangen um die kleinen Geschöpfe, Ihr tut alles Menschenmögliche, um die Hörnchen durchzubringen. Und dann gibt es Leute, die sich die Frechheit herausnehmen, Euer Tun zu kritisieren, die Euch ungeheuerliche, unverschämte Fragen stellen. Was sind das für Leute? Ich finde das unfaßbar - diese Personen besitzen eine Mentalität, die auf einem extrem niedrigen Nivean angesiedelt ist - sie sind es einfach nicht wert, Menschen genannt zu werden. Es bleibt keine andere Wahl, man muß sie ignorieren, und zwar auf der ganzen Linie.
Und genau das, "ignorieren" ist schwierig, du ärgerst dich, denkst darüber nach und das Kopfkino beginnt. Da kann ich noch so sehr mit der "Ratio" entscheiden, dass das Quatsch ist, ein doofes Bauchgefühl bleibt. Aber, hier klappt das wirklich, hier heilt die Zeit auch Wunden. Wir bekommen so viel positive Rückmeldung von den Findern, alles was ihr hier schreibt, sind dann das, was es wieder umkippt und das andere zwar nicht vergessen lässt, aber es unwichtiger erscheinen lässt. Ich kann das irgendwie nicht besser ausdrücken. Danke Euch! Schreibe gerade am neuen Blog, dann auch mit Bildern!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
in Eurem letzten Blog vom 8. Juli gibt es 2 Bilder von Flippy und Hammy, zu denen ich etwas fragen möchte. Im fünften Bild (auch in Deiner Bildergalerie als Nr. 0002500 vorhanden) sieht man, wie das Hörnchen an etwas nagt, das wie ein Stück Borkenschokolade aussieht. Ist das Holzkohle? Wenn ja, warum nagen die Hörnchen daran? Was steckt in der Holzkohle, das die Hörnchen attraktiv finden? Und im siebten Foto hält das Hörnchen ein dünnes weißes, etwas längeres Stück in den Pfoten. Ist das ein Stück Hirschgeweih oder Sepiaschale? Beim Ansehen der Bilder bin ich doch neugierig geworden und möchte gern wissen, was den Beiden da so schmeckt.
Und daß unser armer Harry kahle Stellen an den Hinterbeinchen entwickelt hat ist traurig zu hören. Er ist jetzt wohl zu aktiv im Wohnzimmer unterwegs, weil er so viele neue Spielkameraden hat. Ich hoffe, daß Ihr irgendwie eine Lösung findet. Du mußt ihm eine lange Hose für die Hinterbeine schneidern, die er dann tagsüber, wenn er viel unterwegs ist, anziehen muß. Oder vielleicht hat Eure Tierärztin doch noch einen Vorschlag, wie man Harry dazu bringen kann, die Hinterbeine richtig einzusetzen.
Hallo zusammen, es tut mir so leid, dass ich hier nur noch "sporadisch" bin und auch der Bilderupload hängt. Wir fahren gerade unter "Volllast", 5 Eichhörnchen im Inkubator, alle noch nicht saugerfähig mit ihren eigenen Problemchen, TA-Besuche, nebenher arbeiten, desinfizieren etc., mehr als 4 Stunden Schlaf gibt es zur Zeit nicht, und dann werden auch Blog und Vereinsnewsletter weniger. Blog kommt heute abend, der Vereinsnewsletter wird gerade "Korrektur" gelesen, es geht weiter. Die Videobearbeitung hängt völlig, leider. ... Wir haben auch am 16.07 noch eine Veranstaltung, von der wir uns sehr viel versprechen. Normalerweise würden wir das mitten in der Eichhörnchenzeit nicht tun, aber, es besteht die "Aussicht" am Haarhof noch ein zusätzliches Residentengehege und Auswilderungsgehege zu bekommen, da müssen wir also ein bisschen "netzwerken und graben", kostet Zeit, "Konzeptionszeit", was kann man machen, wer kommt wem entgegen, wie bekommen wir es finanziell gestemmt usw. Ich hätte so gerne einen 48 Stunden Tag .... und bin manchmal einfach nur knallemüde .... Es tut mir so leid Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Hallo @Swiffy, natürlich haben die Hörnchen absoluten Vorrang. Das geht gar nicht anders. Die Internetsachen müssen dann einfach verständlicherweise hinten anstehen. Ihr macht einen Super-Job zum Wohl der Hörnchen und kämpft bis zum Umfallen um jedes einzelne. Dafür von uns allen vielen vielen Dank und allerhöchste Anerkennung. Alle Daumen sind gedrückt, dass möglichst alle Hörnchen durchkommen und ins Auswilderungs-Gehege dürfen. Auch der kleine Harry. Hat er denn Gefühle in seinen Beinchen? Wenn er da gelähmt sein sollte, haben wir eigentlich keine Chance mehr, ihm wirklich zu helfen. Das wäre so bitter, der arme kleine Kerl.
Hallo @Kobold38, ja, er hat das Gefühl in den Hinterbeinchen, aber es will nicht wirklich anlaufen. Wir haben ihm alle Möglichkeiten gegeben, aber nach ca. 14 Wochen werden Eichhörnchen einfach "wild", da kommt man nicht mehr an sie ran, wie bei Harry. Ehrlich, ich sehe keine Cnance mehr und ich brauch euch nicht zu erzählen, was das für ein Gang zum Tierarzt wird. Ich mag nicht daran denekn, da laufen mir schon ohne irgendwelche Vorstellungen die Tränen runter. Ich habe keine Ahnung, die ganzen Verluste,... es wird jedes Jahr schlimmer. Ich dachte, das wäre nur bei uns so, aber fast ausnahmslos alle Päppelstellen berichten davon. aber wir haben unsere kleinen Lichtblicke wie Garfield, Kratos und vielleicht Eva, Rüdiger und Blondie ... von unserer WohnzimmerWG mal abgesehen: Flippy, hammy, Tommy und Lui sind toll. Das sind die Tiere, die man braucht, die einen wieder "hochziehen" ....
Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Das mit Harry finde ich auch total traurig. Und ich weiß wie hart es ist, wenn man für einen Schützling alles gibt und am Ende nur der schreckliche Gang zum Tierarzt bleibt. Es ist ein furchtbares Gefühl dort hinzufahren. Insbesondere, weil Harry ja Spaß und Lebenswillen hat. Das ist wirklich schlimm. Aber es wird nicht reichen. Er müsste es wenigstens in ein Residentgehege schaffen, etwas seine Beine nutzen. Er kann ja klettern. Warum auch immer, beim laufen nutzt er die Beine nicht und ich denke, trotz aller Untersuchungen, es wird etwas nicht in Ordnung sein Eigentlich sollte ein Wildtier die Beine instinktiv nutzen spätestens jetzt, wo es anfängt sich an den Beinchen aufzuscheuern. Eigentlich würde mir nur noch eine "Wasser treten"-Therapie einfallen. Aber es gibt eben auch Grenzen und man sollte sich davon frei machen, ein Tier unbedingt am Leben erhalten zu wollen. Das Leben muss dem Tier auch Spaß machen. Immer im Sinne des Tieres! Das muss man einsehen. Ich würde mich freuen, wenn es doch noch eine Lösung gibt, aber die Zeit läuft gegen Harry!
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
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