Benötigt jemand kleine grauschwarze, neugierige, verfressene, unverschämte Mitbewohner? Ich hätte da mindestens einen abzugeben. Wo sind die Marder und Füchse, wenn man sie denn mal braucht? ratz1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) ratz2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) ratz3.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Nee danke!!! Wir kämpfen seit gefühlten Jahren dagegen an. Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass die bei euren Fressfeinden überhaupt an die Oberfläche kommen.
Klar, wir sind Tierfreunde, ich habe nur ein Problem damit, wenn die niedlichen, kleinen Grauen über meinen Salat und Gemüse laufen und ich das dann im Kochtopf habe ... die können gerne irgendwo in der Kanalisation leben, aber nicht im Kleingarten. Wir haben sie mit allen möglichen Mittel bekämpft: erst mit Rattengift, Fehlanzeige, das fressen die uns aus den Fallen (mittlerweile im Wert von ca. 40€) und sind immer noch da. Also musste eine Schlagfalle her: eine einzige haben wir gefangen und es ist egal, was wir da reinpacken: Rattenköder, Speck, Käse, Lewwerworschdweck, Nutella ... nix, die machen auf der Wildcam einen großen Bogen drum ... Mittlerweile haben wir festgestellt, dass ihr Bau unter unserem Holzanbauschuppen ist, und jetzt versuchen wir sie mürbe zu machen, in dem wir immer wieder die Löcher zustopfen. Im Frühjahr heben wir dann den Holzboden im Schuppen hoch, ich bin gespannt, was wir da so alles finden.
Also wenn ihr die ultimative Lösung habt, bitte eine Info.
Die Futterstationen/Vogelhäuschen haben wir natürlich schon rattensichergemacht, damit sie da nicht mehr hinkommen.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Zitat von Swiffy im Beitrag #32 Wir haben sie mit allen möglichen Mittel bekämpft: erst mit Rattengift, Fehlanzeige, das fressen die uns aus den Fallen (mittlerweile im Wert von ca. 40€) und sind immer noch da. Also musste eine Schlagfalle her: eine einzige haben wir gefangen und es ist egal, was wir da reinpacken: Rattenköder, Speck, Käse, Lewwerworschdweck, Nutella ... nix, die machen auf der Wildcam einen großen Bogen drum ... Mittlerweile haben wir festgestellt, dass ihr Bau unter unserem Holzanbauschuppen ist, und jetzt versuchen wir sie mürbe zu machen, in dem wir immer wieder die Löcher zustopfen.
Jezt wissen wir wenigstens, wieso sich manchmal plötzlich Riesenlöcher in der Landschaft im Erdboden auftun, mehrere Meter tief und breit, und ganze Häuser und Autos reinstürzen.
Erklär einer Ratte den Krieg - und sie erklärt Dir den Krieg!
Der japanische Zen-Philosoph Wishi-Washi sagte einmal: Eine Bambusflöte ohne Loch ist keine Flöte, aber ein Loch ohne Flöte ist etwas ganz anderes.
Und Du dachtest, Du könntest die mit 'ner Schlagfalle beeindrucken?! Hey, das sind Ratten! Verboten clevere Viecher. Hüttenboden anheben? Ratte lacht sich schlapp, glaube ich! Vielleicht gibt sie Euch grinsend 'ne kalte Limo aus, nachdem ihr schwitzend auf dem letzten Loch pfeift....
Der japanische Zen-Philosoph Wishi-Washi sagte einmal: Eine Bambusflöte ohne Loch ist keine Flöte, aber ein Loch ohne Flöte ist etwas ganz anderes.
Tja, da beißt sich im wahrsten Sinne die Ratte in den Schwanz. Wir sind einer von 49 Kleingärten. Wenn wir die verscheucht bekommen, dann sitzen die im Garten nebenan. Also wenn professionelle Bekämpfung, dann bitte "kleingartenweit", der Rest ist nonsens. Nur der Kleingartenvorstand sagt: wir Ratten, nein, noch nie eine gesehen .. da kann ich x-WildCam-Filme zeigen, ach nööö. Das ist nicht bei uns, also kein "handlungsbedarf". Deshalb die verzweifelte Idee mit Rattenköder und Schlagfallen ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Das Video ist ja supergruselig! Die Hunde mögen gut beschäftigt sein, aber mich schüttelt es dabei.
Rattengift ist aber auch nicht das Wahre. Ich mag gar nicht dran denken, wer da noch alles draufgeht, falls die Ratties nicht in ihren Höhlen tief unter der Erde versterben.
Mein Mann hat gestern ein Mäuschen im Garten gesehen, aber das wundert mich auch nicht, denn die vielen Löcher weisen durchaus auf regen Wühlmausverkehr hin. Maulwürfe gehen ja auch ein und aus. Ist halt ein Dorf innerhalb der Großstadt.
In die Ratten(schlag-)fallen gehen Hörnchen, Vögel und Igel definitiv nicht rein: Hörnchen ist das zu schmal, Igel bleiben stecken und Vögel gehen in Röhren gar nicht. Das wäre alles gut, aber leider gehen mus musculus da rein, auch in die Schlagfallen und leider haben wir zwar ganz viele in den Lebendfallen gehabt, aber auch 2 in der Schlagfalle. Blöd ist nur, wenn die Ratten die Rattenköder nach außen ziehen und sie damit für Hörnchen und Vögel "erreichbar" werden, deshalb suche ich täglich das Gelände ab ... mehr ist einfach nicht drin Deshalb sind wir für jede "Rattenbekämfpungs-Anregung" dankbar!! Bezüglich Rattenbekämpfung sind wir schon so verzweifelt, dass wir dem Mäuschen"Mickey", das derzeit bei uns auf dem Dachboden lebt, keine Lebendfalle aufstellen und warten bis es wärmer wird. Dann gibt es eine Lebenfalle und dann wird sie/er brav draußen ausgewildert, wenn sie/er die Wärme des Dachbodens nicht mehr bedarf.
Und ja, wir sind völlig durchgeknallt!!!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ja, was Bounty bez. Rattengift anspricht interessiert mich auch - was ist bezüglich Hörnchen und Rattengift. Man soll ja im Garten wenn dieser Hörnchenfreundlich sein soll z.B. kein Blaukorn verwenden, die Gießkanne nicht mit Flüssig-Dünger stehen lassen, Regentonnen abdecken oder mit Kletterhilfe versehen - ggf. kann ein Profi hier einen Wiki Eintrag bez. Eichhörnchen sicher im Garten erstellen?
Ich bin so .... zweigeteilt. Auf der einen Seite will ich natürlich auch keine Ratten haben (aber nur wegen der Krankheitsüberträgergeschichte) auf der anderen Seite .... hach .... wenns nicht so ne riesige Kanalratte ist: Ich find sie gar nicht so unschön Jaaaa, ich weiß - aber zieh ner Ratte mal die Ohren lang und kleb nen Fuchsschwanz dran - dann sieht die aus wie ein Eichhörnchen
Nein, ernsthaft. Die Rattenbekämpfung mit den Terriern ist gar nichts so blöd. Mir ist nur eines aufgestoßen: der kkleine Junge, der danebensteht und lacht, wenn ein Hund eine Ratte kaputtmacht. Ich muss da mal drüber nachdenken, ob das so gehört ..... hmmmm
Leben ist etwas Seltenes, die meisten Menschen existieren nur. (Oscar Wilde)
Das Problem ist, Ratten lernen exemplarisch und sehr, sehr schnell, d.h. die sehen eine tote Ratte in einer Falle - und gehen nie wieder an diesen Fallentypus. Man vermutet sogar, daß Ratten per morphogenetischer Felder erlerntes Wissen übertragen, das geht auf eine Theorie des britschen Physikers Rupert Sheldrake zurück: es wurde gezeigt, daß zwei Rattenpopulationen, die keinen Kontakt zueinander hatten, den Lernerfolg der einen Ratten beim Finden des richtigen Weges durch ein Labyrinth mittels trial and error, ohne direkt Kontakt zu haben auf die Ratten der anderen Gruppe zu übertragen schienen: die Ratten der zweiten Gruppe fanden dann zielsicher den Weg durch ein baugleiches Labyrinth, ohne trial and error bemühen zu müssen, d.h. sie wählten in dem Labyrinth, das sie zum ersten Mal sahen, sofort den richtigen Weg, ohn Probieren und gleich im ersten Anlauf. Wowh!
Wer Ratten bekämpfen will, tja, wie mein Großvater sagte, der muß sie aktiv bekämpfen: abschießen, mit Iltissen oder Mardern und dergleichen bejagen, oder eben mit Hunden und Feld umgraben.
Ich habe gar nichts gegen Ratten, wenn sie nicht in Schwärmen auftreten, nur leider tun sie genau das: in Schwärmen auftreten, wenn man sie in Ruhe läßt, und sie sind eben richtig gefährlich durch all das Zeuch, das sie übertragen. Die Männer in dem Video sind englische Farmer, denen von den Ratten der Verlust der Früchte ihrer anstrengenden körperlichen Arbeit droht, und die Arbeit leisten sie, damit ihr und ich was zu Essen auf dem Teller haben. Ich beobachte das Treiben ohne Hähme (der kleine Junge, tja, der ist eben und darf noch sein: ein kleiner Junge, und Jungs sind halt so, wenn sie nicht durch die moderne "Pädagogik" schon in frühen Jahren kaputt gemacht und zurecht gebogen werden (ich bin ja so ein Freund des deutschen Erziehungswesens...) , aber ich sage auch: ich kann mit der Hundejagd auf Ratten leben, die Methode scheint - in diesme gezeigten Kontext - effektiv zu sein. Und es ist keine sinnentleerte Treibjagd wie mit Hunden auf Fuchsbaue zu gehen, und der Mob hoch zu Pferde immer hinterher.
Lets face it: alles Leben geht auf Kosten anderen Lebens, alles, das leben will, muß töten, um selber leben zu können. Pilz, Pflanze, Tier: alle sind darin eigebunden. Zu leben heißt immer auch: zu töten. Wer das nicht versteht, macht sich was vor.
Unnötige Grausamkeit, unnötig viel Töten, und Genuß am Töten - das sind die Dinge, vor denen man sich vorsehen sollte. Das Töten als solches - ist unvermeidlich. Zu Töten gehört zum Leben dazu.
Auf Rattengift würde ich immer verzichten (außer in der Kanalisation, und ich weiß nicht, ob dort vielleicht andere Gründe dagegen sprechen). Denn die ausgelegten Köder werden auch von anderen Tieren gefressen. Gift geht nur dort, wo bestimmt keine anderen Tiere, die nicht dezimiert werden sollen, hingelangen. Aber Ratten lernen auch das, wenn zwischen dem Verzehr des Giftes und des Einsetzen der Wirkung nicht lang genug Zeit liegt! Sie bilden diese Attributionsverknüpfung, ist leider so: und sie bilden sie ganz schön prompt. Ich denke, Gifteinsatz verheißt keine nachhaltigen Effekte.
Ich hätte noch Pistolenarmbrüste als Alternative anzubieten. Aber dann hat man ein Hobby...
Mein Großvater erwähnte eben auch zahme Iltisse (Frettchen), Mauswiesel, Marder als Waffen gegen Ratten. Ein kleines Mauswiesel kann eine Ratte erlegen, man will es nicht glauben. Ratten kriegen Panik, wenn sie die Zwerge nur riechen. Und Wiesel können, ähnlich Wölfen, in einen Blutrausch verfallen. Schlechte Karten für die Bewohner in einem Rattenbau. .. Allerdings: wer Hörnchen hält, der will keinen Marder im Garten. Schon gar nicht im Haus. Auf keinen Fall. Wirste nicht mehr los. Und wenn es anfängt zu stinken, dann kann es preislich auch fünfstellig werden, mit Dämmung aufbrechen und Dach teilweise eindecken usw. Lieber ein zahmes Frettchen.
Der japanische Zen-Philosoph Wishi-Washi sagte einmal: Eine Bambusflöte ohne Loch ist keine Flöte, aber ein Loch ohne Flöte ist etwas ganz anderes.
Zitat von Tron2222 im Beitrag #38Man soll ja im Garten wenn dieser Hörnchenfreundlich sein soll z.B. kein Blaukorn verwenden, die Gießkanne nicht mit Flüssig-Dünger stehen lassen, Regentonnen abdecken oder mit Kletterhilfe versehen - ggf. kann ein Profi hier einen Wiki Eintrag bez. Eichhörnchen sicher im Garten erstellen?
Gute Idee, habe ich mal sofort aufgegriffen und losgelegt; bitte ergänzen!!!!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
@Marc: Du machst mir ja richtig Hoffnung auf einen rattenfreien Kleingarten. Und klar, er war nie rattenfrei. Aber wenn ich die trächtigen Viecher unter unseren Hüttenschuppen rennen sehe, dann stellen sich bei mir nicht nur die Nackenhaare. Frage mich gerade wo ich einen Iltis herbekomme ... kann man den irgendwo leihen? Was frisst der - außer Ratten?
Das mit den morphogenetischen Feldern ist super interessant, nur löst es mein Problem nicht Und unser Rattengift ist eh leer und wir haben damit ja offensichtlich die Ratten nur gefüttert, also auch keine Lösung. Wir hatten schon die Idee eines Raspi mit Pfotenabdrucksensor kombiniert mit Lebenfalle, allein die Umsetzung hapert.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Letztens hat unsere Kamera - übrigens eine Medion vom Discounter - einen uns bisher noch nie über den Weg geflogenen Besucher eingefangen. Darf ich vorstellen: ein Kernbeißer. [[File:kernbeißer1.jpg|none|fullsize]]kernbeißer2.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Bounty
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
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