Aktuell ist es ja überall ziemlich kalt geworden. Meine Eichhörnchen kommen auch deutlich weniger vorbei, die großen Nußsammelaktionen sind erstmal Geschichte. Den Futterkasten brauche ich jetzt nur alle paar Tage aufzufüllen anstatt täglich oder sogar mehrmals täglich. Wenn sie dann vorbei kommen stürzen sie sich erstmal auf die ausgelegten Nußfilets, die eine oder andere Haselnuß wir auch gleich auf dem Balkon geknackt und verspeist. Sonnenblumenkerne und eventuell mal ein paar Pinienkerne werden auch gerne gefressen. Dann wird auch immer der Wassernapf angesteuert. Und hier kommt mein Probelm, wie kriegt man das hin, das es nicht so schnell einfriert. In den letzten Tagen habe ich bestimmt 3-4 mal vormittags das Wasser gewechselt. Das geht aber nur, wenn ich im Homeoffice arbeite, oder eben am Wochenende. Bin ich im Büro, dann ist wahrscheinlich das Wasser schon eingefroren, wenn gegen 07:30 Uhr das erste Hörnchen auftaucht und die kommt tatsächlich jeden Tag um diese Zeit, da ist es noch dunkel. Mit einer Grabkerze oder so etwas möchte ich eigentlich nicht anfangen wenn ich nicht zu Hause bin. Da fliegt auch immer mal was runter, wenn sich die Eichhörnchen mal gegenseitig jagen. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.
Hallo Ardilla, wenn nur eine Eisschicht obenauf ist, nagen sich die Hörnchen da geschickt durch um an das Wasser darunter zu kommen. Wenn das Wasser insgesamt tief genug ist, wird erst mal nur ganz oben eine Eisschicht sein, darunter bleibt das Wasser längere Zeit flüssig. Einen Tag sollte das aushalten. Zusätzlich kann die Sonne, wenn sie denn durchkommt, das Wasser auch aufwärmen, wenn sie drauf scheinen kann. Ebenfalls einen schönen vierten Advent.
Danke Kobold38, vielleicht mache ich mir da auch zu viele Gedanken. Im Wald oder Park müssen sie ja auch irgendwie klar kommen. Direkt scheint die Sonne leider nicht auf die Wasserschale. Die Eichhörnchen haben sich jedenfalls gerne an dem frischen Wasser bedient und auch die Vögel (Meisen, Rotkehlchen, Kleiber) habe ich ständig an der Wasserschale gesehen. Naja, wenn alles gefroren ist, dann ist das schon schwierig mit der Wasserversorgung.
Hallo Ardilla, es gibt eine Möglichkeit mit Hohlsteinen. Die sind auch nicht teuer und im Baumarkt erhältlich. In den Hohlstein stellst du ein Teelicht oder Grablicht und "hängst" darüber die Wasserschale rein. Durch den Hohlstein - und die richtige Wasserschale, da muss man ein bisschen suchen- gefriert das Wasser in der Schale selbst nicht so schnell und das Teelicht untendrunter macht den Rest. Ansonsten würde ich mir nicht allzuviel Gedanken machen. Eichhörnchen fressen auch Schnee oder schlecken, da sie ja jetzt eher in der Mittagszeit auftauchen, den Tau von den Blättern. Schwierig wird es dann, wie ich im letzten Blog geschrieben habe, wenn unendlich viel Salz auf die Gewege gestreut wird, die Eichhörnchen das Salz von den Pfoten schlecken, weil es ja auch aggressiv ist, und dadurch vermehrt trinken müssen. Dann ist das natürlich ein großes Problem ...
Und ja, durch die Kälte bevorzugen die Eichhörnchen natürlich zuerst die Nussfilets, sie haben Hunger und ihre mitunter verbuddelten Nüsse bekommen sie nicht raus, weil die oberste Bodenschicht durchgefroren ist. Meine Schale mit den Kokosöl-Nussfilets im Wildwald ist immer ratzeputz leer, wie ausgeschleckt, geschlossene Nüsse kosten Kraft sie zu öffnen und verbuddeln ist gar nicht möglcih, d.h. derzeit nicht so beliebt. Kommt aber auch alles in den nächsten Blog, kurz vor Weihnachten
Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
danke für den Tip mit den Hohlsteinen, werde ich mir mal ansehen und vielleicht etwas zusammen basteln. Heute ist es bei uns schon bedeutend milder, da ist nichts mehr eingefroren. Aber der Winter ist ja noch lange nicht vorbei.
Das stimmt, morgen sollen es hier 11 Grad werden, ich glaube, da werden nicht nur wir, sondern auch die Wildtiere verrückt. Hoffentlich wachen die Igel nicht auf und glauben es wird Frühling . Die Eichhörnchen werden wieder problemlos an ihre Nüsse kommen ... und mit dem "paaren" weiter machen ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ja, bei mir war heute mal wieder ein Star da, der hatte sich auch auf einen milderen Winter eingestellt gehabt da er vermutlich hier geblieben ist oder es ist die Vorhut auf dem kommenden 'Frühling'.
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