Hier in der unmittelbaren Umgebung (dörflicher Charakter): weniger als sonst, wobei gegen halb 2 noch mal irgendwo irgendwelche Polenböller hochgegangen sind (laute Kanonenschläge). Insgesamt, also das, was irgendwie rangetragen wurde: hörte sich an wie immer. Also viel, laut, ausdauernd. Aber ich fand, es ging nicht so zeitig los wie sonst. Da wurde ja schon ab 14 Uhr geknallt... oder halt ab Verkaufsstart 2 Tage früher. Wie es draußen aussieht, weiß ich nicht, da es den ganzen Tag ausdauernd regnet.
Offiziell gab es 56 Verbotszonen, in denen gar nicht geknallt werden durfte. Naja, im Zweifelsfall ziehen die Leute halt ein paar Straßen weiter. Das Unfallkrankenhaus meldete Verletzungen "quantitativ weniger aber qualitativ gleichwertig zu vergangenen Silvesternächten". Ich sag nur: illegales Feuerwerk, Polen ist ja nicht weit weg. Die Feuerwehr war insgesamt weniger im Einsatz, die Angriffe auf Rettungskräfte blieben aber auch dieses Silvester nicht aus.
In der Strasse war diesmal fast nichts mit Böllern, aber leider ein paar 100m weiter Richtung Festspielpark (Bayreuth) wo viele Vögel und Hörnchen leben. Ich dachte daß das Feuerwerken in Bayern zur Zeit überhaupt verboten ist und Ausgangssperre sein sollte, einige Idioten scheint das nicht zu stören. Von Polizei hat man auch nichts gesehen. Hier eine Petition - bitte gerne unterschreiben!
Vielen Dank für den Hinweis auf die Petition. Wenn ich zwar auch nicht daran glaube, dass das in Deutschland was werden wird, weil zu viele wirtschaftliche Interessen dahinterstehen, aber ein Versuch ist es immer wert!!!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Sogar die Tagesschau berichtete gestern kurz, daß es hier in Müster ungewöhnlich ruhig war (dafür knallte gestern der Weimar Tatort voll rein ins Gemüt... - das war der einzige Tatort, den ich mir regelmäßig anschaute). In Stuttgart freute man sich, daß man um ein Uhr im Zentrum Vögel singen hörte. Und sogar im anarchistischen Berlin berichtet die Berliner Stadtreinigung, daß sie zwei Drittel weniger Strassenmüll aufsammeln mußten.
Also, es muß sehr wohl allenorts deutlich weniger gewesen sein.
... das mit dem weniger Böllern, weniger Müll etc. war ja schon mal ein guter Ansatz, wenn wir das Ganze jetzt auch insgesamt sein lassen, das Geld sparen und uns auf andere Dinge besinnen, manchmal ist "back to the roots" gar nicht mal so verkehrt, wird es vielleicht noch mal was mit unserer selbst erstellten "Natur". Die von Tron2222 erwähnte Petition ist ein Anfang und aller Anfang ist bekanntlich schwer und mühsam ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
klar ist das der Anfang. Aber um dieses kranke (Wirtschafts-)System, welches auf Ausbeutung basiert, zu ändern darf man nicht aufgeben und den destruktiven Kräften das Feld überlassen. Ich hab irgendwo gelesen (was ich leider nicht mehr finde) dass nur ca. 20-30 % der Bevölkerung notwendig sind um ein System zu ändern. Bedingt durch Corona kommen immer mehr Menschen zum Nachdenken, ein weiterer Weckruf der Erde nach Klimawandel, Artensterben .... In Change.org sind weitere wichtige Petitionen, z.B. auch der Umgang mit den Wäldern (analog zu dem derzeitigen Umgang mit aller Natur und Lebewesen) Bayern: Der Niedergang der Buchenwälder im Fürstlich Löwenstein‘schen Park
An allem Anfang brauchts ein Fundament, und das Fundament muß stimmen.
8 Milliarden Menschen, steigend. So viel zum Thema stimmiges Fundament.
Genießt das Restleben, netter wird es nicht mehr. Es sei denn ihr bringt irgendwie sieben Milliarden um die Ecke. Und wenn ihr es nicht tut, nimmt sich früher oder später die Natur des Problems an - mit dem ihr eigenen Mangel an Sentimentalität und Wertvorstellungen. Denn acht Milliarden dürften so um die sieben Milliarden zuviel sein, als daß es sich lohnt, über Themen wie Nachhaltigkeit zu sprechen. Physikalische Systeme haben nämlich Gesetze, und an denen führt kein Weg vorbei.
Ich gebe zu, Eichhörnchen sind viel netter als ich.
Naja, ich sehe es eher wie Tron2222: klar können wir an der jetzigen Situation alleine nicht viel ändern, da braucht es eine Menge mehr oder ganz viel weniger Menschen. Aber man geht dann wenigstens mit einem besseren Gewissen hier von diesem Planeten: man hat es zumindest "versucht". Und by the way: Eichhörnchen sind so tolle Tiere, ich hoffe sie sind noch lange hier in Deutschland in unseren Wäldern, oder was davon übrig geblieben ist, zu entdecken.
P.S. unser Blog wurde eben auch mit einem Video aus dem Rombergpark in Dortmund aktualisiert (jaja, ich weiß, Eigenwerbung müffelt ...)
Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
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