Habe die Bilder der letzten zwei Tage gesichtet. Alle mir bekannten Tiere haben sich zurückgemeldet, also haben alle Silvester überstanden. Es sind - mit meinen Balkongästen - wohl sieben oder acht Tiere. Das ist viel, denke ich, zumal das eben keine Tiere aus großer Entfernung sind, die die Not des Winters auf längere Expeditionen treibt, sondern alles lokal Ansässige. Kleiner Geist hält mir sogar bei diesem Wetter hier oben die Treue, frisst viel und ohne Eile, und verweilt darüber hinaus. Mindestens eines der beiden beobachteten zwei Pärchen ist noch zusammen.
Gute Nachrichten von meiner Patientin. Habe heute HO und konnte Sie beobachten, zuletzt habe ich Sie am 1. gesehen. Sie flitzt wieder schneller über den Balkon, setzt ohne zu überlegen auf, korrigiert auch nicht mehr. Die Hüfte ist noch geschwollen, sieht man, scheint aber nicht mehr solche Probleme oder Schmerzen zu bereiten. Ich kann Sie ja leider nicht fragen. Die klettert auch deutlich schneller wieder den Zaun runter. Bis das wieder komplett in Ordnung ist, wird es wohl noch dauern. Swiffy sagte mir, am Anfang geht das recht zügig, bin also guter Dinge, dass es wieder wird. Hat gut gefuttert und von traumeel Wasser getrunken. Bin ganz glücklich!
^ Niemals die Robustheit von Wildtieren unterschätzen! ----------------------
Die Tränken frieren bei mir derzeit alle 2,5 Stunden zu. Eigentlich bin ich ein Nachtmensch und somit morgens Langschläfer, aber ich habe einen inneren Wecker, der absolut zuverlässig "klingelt", wenn ich weiß, daß es Frost gibt und die Tiere ab ca. acht Uhr fünfzehn eintrudeln, da treibt es mich gnadenlos um 0745 aus dem Tiefschlaf und aus dem Bett - das macht auch nicht jeder, denke ich! Um halb Elf fülle ich ein zweites Mal heisses Wasser nach. Mehr brauche ich nicht, weil zwar alle mir bekannten Tiere täglich erschienen, aber jetuzt eben nur einmal am Tag, und nur bis etwa Mittag - die Nachmittagsvorstellungen entfallen derzeit, sind ersatzlos gestrichen. Ab halb Eins ist Schicht im Schacht.
Ich lege derzeit geschälte Nüsse aus, jedenfalls hier oben, damit sie bei eventueller starker Kälte sich nicht so lnage aufhalten müssen, sondern sofort loslegen könne. Nachbarn haben mii die Nüsse überlassen. Eigentlich spielt der Zeitfaktor keine Rolle, da die Tiere die Nüsse auch so in 10 Sekunden geöffnet haben. Die Fettoxidation vernachlässige ich mal, da ja auch Walnüsse oft nicht ganz hermetisch dicht sind, einen Unterschied macht es eher bei luftdichten Haselnüssen.
Auf dem Balkon liegt Schnee. Alles voller Pfötchen...
Was mir auffällt: es wird sehr viel gesoffen. Mehr als im Sommer, habe ich den Eindruck. Erklären kann ich mir das nicht. Laufen Eichhörnchen auf inneren Dampfmaschinen?
@Marc, da musste ich ganz schön schmunzeln, als ich Deinen Bericht gelesen habe 😁. Anscheinend läuft das aktuell überall gleich ab: Ich bin zwar nicht so ein Langschläfer, aber aktuell klingelt mein innerer Wecker um spätestens 07:15 Uhr, da um 07:45 Uhr mein erster Frühstücksgast erscheint. Vor zwei Tagen habe ich tatsächlich mal verpennt und wurde erst kurz vor 08:00 Uhr wach. Da saß das Eichhörnchen auf dem Geländer und schaute mich vorwurfsvoll an 😉😂. Entschuldige bitte, ich komme ja schon.... Ich , noch im Pyjama, raus und ganz schnell das Buffet aufgebaut. Abends räume ich, bis auf den Kasten mit den Walnüssen, alles weg. Da wird dann gereinigt, getrocknet und aufgefüllt. Dauerte auch nicht lange bis ein Eichhörnchen nach dem anderen auftauchte und sich über die Nusskerne her machte. Aktuell sehe sie eigentlich nur morgens, dann sind sie wieder weg bis zum nächsten Tag. Ich finde die Eichhörnchen haben "ihre Menschen" doch gut dressiert, oder ?😉😁
Das sag ich Dir, den vorwurfsvollen Blick kenne ich!!! Letzes Jahr habe ich auch ein paar Mal gedacht, gleich wird in an die Scheibe geklopft!!! Die haben uns voll im Griff!
Ab morgen endlich wieder ausschlafen, Temperaturen bleiben in den nächsten Nächten über Null und gehen in einigen Tagen bis 10 Grad hoch.... T-Shirts und Shorts anziehen und wieder Kwiggle fahren, der Sommer kommt!
Zitat von Marc im Beitrag #1234Was mir auffällt: es wird sehr viel gesoffen. Mehr als im Sommer, habe ich den Eindruck. Erklären kann ich mir das nicht. Laufen Eichhörnchen auf inneren Dampfmaschinen?
Ist nur eine "Vermutung", weil ich das bisher nur im Gehege beobachtet habe und deshalb auch viele "Trinkschalenbilder" im Winter habe: Im Sommer ernähren sie sich ja auch viel von Knospen, Pilzen, .... also alles mit einem gewissen "Wassergehalt". Ich denke, dass sie im Winter bei der "reinen" Nussfütterung einfach mehr Wasser aufnehmen müssen. Sie schlabbern auch Schnee, habe ich hin und wieder im Gehege auch gesehen, aber Wasser ist ihnen dennoch lieber, wie den Vögeln.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Zitat von Marc im Beitrag #1234Was mir auffällt: es wird sehr viel gesoffen. Mehr als im Sommer, habe ich den Eindruck. Erklären kann ich mir das nicht. Laufen Eichhörnchen auf inneren Dampfmaschinen?
Ist nur eine "Vermutung", weil ich das bisher nur im Gehege beobachtet habe und deshalb auch viele "Trinkschalenbilder" im Winter habe: Im Sommer ernähren sie sich ja auch viel von Knospen, Pilzen, .... also alles mit einem gewissen "Wassergehalt". Ich denke, dass sie im Winter bei der "reinen" Nussfütterung einfach mehr Wasser aufnehmen müssen. Sie schlabbern auch Schnee, habe ich hin und wieder im Gehege auch gesehen, aber Wasser ist ihnen dennoch lieber, wie den Vögeln.
Hallo zusammen,
das kann ich bestätigen
Vor allem bei trockener Kälte gehen sie an die Wasserschalen hab ich beobachtet. Vor allem nach dem Verzehr von Walnüssen.
Zitat von Marc im Beitrag #1234^ Niemals die Robustheit von Wildtieren unterschätzen! ----------------------
Die Tränken frieren bei mir derzeit alle 2,5 Stunden zu. Eigentlich bin ich ein Nachtmensch und somit morgens Langschläfer, aber ich habe einen inneren Wecker, der absolut zuverlässig "klingelt", wenn ich weiß, daß es Frost gibt und die Tiere ab ca. acht Uhr fünfzehn eintrudeln, da treibt es mich gnadenlos um 0745 aus dem Tiefschlaf und aus dem Bett - das macht auch nicht jeder, denke ich! Um halb Elf fülle ich ein zweites Mal heisses Wasser nach. Mehr brauche ich nicht, weil zwar alle mir bekannten Tiere täglich erschienen, aber jetuzt eben nur einmal am Tag, und nur bis etwa Mittag - die Nachmittagsvorstellungen entfallen derzeit, sind ersatzlos gestrichen. Ab halb Eins ist Schicht im Schacht.
Ich lege derzeit geschälte Nüsse aus, jedenfalls hier oben, damit sie bei eventueller starker Kälte sich nicht so lnage aufhalten müssen, sondern sofort loslegen könne. Nachbarn haben mii die Nüsse überlassen. Eigentlich spielt der Zeitfaktor keine Rolle, da die Tiere die Nüsse auch so in 10 Sekunden geöffnet haben. Die Fettoxidation vernachlässige ich mal, da ja auch Walnüsse oft nicht ganz hermetisch dicht sind, einen Unterschied macht es eher bei luftdichten Haselnüssen.
Auf dem Balkon liegt Schnee. Alles voller Pfötchen...
Was mir auffällt: es wird sehr viel gesoffen. Mehr als im Sommer, habe ich den Eindruck. Erklären kann ich mir das nicht. Laufen Eichhörnchen auf inneren Dampfmaschinen?
Hallo zusammen,
mein innerer Wecker "klingelt" zuverlässig gegen 05.30/06.00 Uhr. Egal, ob Wochentag oder Wochenende. Ab Frühjahr dann so gegen 04.00 Uhr....
Da ich vorsichtshalber wg. evtl. Ratten über Nacht alles rein räume, stehe ich spätestens um 06.30 Uhr "auf der Matte". Wobei ich dann erst noch mein Morgenritual brauche. Kaffee und raus auf den Balkon. Dann ist vor allem horchen angesagt. Am Wochenende und bei Windstille oder Trockenheit ist es noch am einfachsten, das Erwachen der Tiere mitzubekommen, weil dann kein Autolärm vom Gebäude des nahen Klinikums schallt.
Ich liebe das! Wenn es windstill ist, kann ich derzeit normalerweise spätestens ab 07.30 Uhr die Hörnchen hören. Die "Blaue Stunde" (die Zeit vor Sonnenaufgang, derzeit gegen 07.40 Uhr) ist die schönste Zeit. Der Himmel ist weder vollständig beleuchtet noch ganz dunkel. Da mein Balkon nach Osten ausgerichtet ist, ist es die perfekte Zeit, um die schwarze Silhouette der Hörnchen in den Bäumen gegen den Horizont wahrnehmen zu können. Es ist für mich jedesmal magisch. Auch wenn ich sie bereits weit vorher schon in der Kiefer, dem Nussbaum oder in den Lärchen im übernächsten Garten hören kann.
Und noch bevor es wirklich hell wird, sind zwei Rotkehlchen die ersten Vögelchen, die auf dem Balkon auftauchen. Und wenn ich dann ganz still stehe, kommen sie sogar fast bis zur Schale zu meinen Füßen. Sie sind die ersten auf dem Balkon.
Heute Morgen war ich noch mit Rausräumen von Nüssen, Wasser und Vogelfutter beschäftigt, als ich sie (die Hörnchen) bereits um 07.10 Uhr (!) hörte. Jo, ich dachte auch, ich fall vom Glauben ab.....
Die Tage vorher waren sie gegen 07.30 Uhr zu hören und ab 07.40 Uhr kamen sie in den Nussbaum. Da findet das morgenliche Sportprogramm statt. Baumstamm hoch und runter, um sämtliche Äste. In unglaublicher Geschwindigkeit und mit hoch aufgestelltem Puschel. Wie sie auf der Wiese auch wie Flummi's rumspringen, so dann auch in den Bäumen. Es ist jedesmal einfach nur zum Schießen, sie so ausgelassen beobachten zu können. In der Kiefer hier im Garten sind 2 Kobel, in denen die Hörnchen die Nacht verbringen - und die interessanterweise nicht immer nur vom jeweiligen Erbauer bebnutzt werden! Sie teilen sich den Kobel. Wer zur Schlafenszeit zuerst da ist, mahlt zuerst. Ein Kobel ist ganz oben in der Spitze der Kiefer, ein weiterer recht weit unten linksseitig (geschützter bei starkem Wind). Da kannst zugucken, wenn eines zur Schlafenszeit in den ganz oben will und der aber schon besetzt ist. Aus dem Kobel ertönt ein lautes Gequieke und der Eindringling macht nen ordentlichen Satz und wetzt den Stamm runter, um sich nen anderen Kobel zu suchen, der dann hoffentlich frei ist.
Und oft kannst die letzten zum Futtern und anschließend im Kobel in der Kiefer verschwindenden Hörnchen beobachten, wie sie den Rest in den Zweigen verstecken. Das ist dann ihr Frühstück, wenn sie am nächsten Morgen noch vor/in der Dämmerung im Baum unterwegs sind.
Und morgens kannst es hören, wie die erwachenden Hörnchen die bekannten Schlafplätze der anderen aufsuchen und dann laut gequiekt wird, wenn eines noch schläft, während das andere schon "Guten Morgen" sagt. Das ist so unglaublich schön, dass ich das mitbekommen kann! Spätestens, wenn eines am Kobel des anderen war, iss nix mehr mit ausschlafen. Dann ist Highlife und Confetti angesagt. Je nachdem, ob man sich grün ist oder nicht, wird vorsichtig um die Stämme geschlichen oder unerbittlich gejagt - selbst bei noch vorherrschender Dunkelheit.
Hier hat es die Tage geschneit. Und jaaaaa, die Pfötchen-Spuren im Schnee sind sooo schön!
Gestern Morgen hat es den ganzen Schnee weg getaut. Aber ab Mittag kam die Kaltfront und erst Regen, dann bissie Schnee. Was noch auf der Wiese etc. war, war gefrorenes Eis.
Heute Morgen waren es hier -8°C. Ich war gerade dabei, alles raus zu stellen, als ich bereits um 07.10 Uhr (!) die erste Jagerei um den Kiefernstamm mitbekommen habe.
Paarungszeit. Bei den Temperaturen muss man(n) wohl auch bei den Damen flott bzw. früh sein.
Was ich zuerst gehört habe, waren die Krallen am Kiefernstamm. Dann eindeutiges Aufnagen einer Walnuss. Bei so gefrorenem Boden kommen sie natürlich nicht an ihre verbuddelten Nüsse. Und dann verstecken sie vermehrt in allen möglichen Zweigen der Kiefer die hier abgeschleppten Wal- und Haselnüsse. Vorwiegend Walnüsse, weil die größer sind. Sie fangen an, sie in der Dunkelheit zu futtern. Und ihr Nagen ist eindeutig erkennbar und zu unterscheiden von dem ewigen Geknabber einer Ratte oder Maus z. B.
Vier Uhr... Brrrr. Da liege ich gerade mal seit einer Stunde in der Heia. Und vor Zehn, halb Elf komme ich da nicht mehr raus, normalerweise. Deshalb ist es für mich ein echtes Opfer, morgens um acht das Eis aufzubrechen.
Nun ja, jeder wie er's braucht. Es gibt ja auch Rasenmähersimulatoren. Wasserhochdruckreinigersimulatoren. Farmingsimulatoren. Baggersimulatoren. Abrißbirnensimulatoren. Tapeziersimulatoren.
Sogar "Eichhörnchensimulatoren".
Sind wir eigentlich sicher, daß wir noch echt sind?
Solche Simulatiosnsachen können ja Riesenspaß machen, das weiß niemand so gut wie ich selber. Aber die zuvor genannten Thematiken sind doch etwas - nun ja,... bizarrrr... Und ein Tierheimsimulator, ein Eichhörnchenhoppel"simulator"...? Echt jetzt?
...da gebe ich dir völlig Recht, je besser KI/Ai werden, desto schwieriger zu unterscheiden, was noch ein echtes Video ist... eigentlich sollte es ein Verpflichtung geben, das im Kommentar zu schreiben. Viele machen das, bei Einigen wie Julian Rad, Danni Connor usw. weiß man, dass sie das nicht tun... verrückte Welt ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Hella hat jetzt schon wiederholt den Kunstrasen auf meinem Balkon als Serviette benutzt. Nach dem Gelage und Gesaufe pflegt sie oft, sich den Kopf auf beiden Seiten und den Oberkörper auf den langen Halmen, 3.5 cm lang und sehr weich, abzuwischen, indem sie sich drauflegt und sich dann wie ein Pinguin auf dem Bauch mit den Hinterläufen vorwärtsschiebt, dabei dreht sie oftmals den Kopf auf die andere Seite, damit beiden Wangen ihren Teil der Massage abbekommen. Wenn sie das Ende der Rutschbahn erreicht hat, springt sie häufig zurück, und beginnt eine zweite "Schlittenfahrt", manchmal sogar noch eine dritte. Daß ihr das allerhöchstes Behagen bereitet, ist absolut offensichtlich, man kann das nur als "sich wohlig und zufrieden räkeln" bezeichnen! Sie (oder er, ich bin da nicht sicher) hat sie ja lange Zeit schwer getan mit der Ordnung der Dinge hier auf dem Balkon, brauchte viel Gewöhnungszeit. Umso schöner, daß sie jetzt von allen Plätzen inclusive der Hichsitze auf der hängenden Kobelbox, aber auch den Höhlen am Boden Gebrauch macht, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Sie verweilte auch shcin wiedehrolt, ohne zu fressen, einfach nur um zu ruhen und sich die Welt anzuschauen. Nutzte sogar eine Höhle schon mal, um einen Regenschauer regelrecht auszusitzen.
Ich hoffe, daß ich dieses Jahr mehr Glück habe, daß Kleiner Geist - die ist nun ganz gewiss eine Katze - Nachwuchs auf dem Balkon anschleppt.
Toll, daß Hella sich so wohl fühlt bei Dir. Seit wann kommt sie auf den Balkon? Siehst Du sie auch im Garten im Futterbaum? Ist es schon mal vorgekommen, daß Hella und Kleiner Geist zusammen auf dem Balkon waren?
Wie sieht es mit Fotos aus, machst Du ab und an noch welche oder hast Du die Kamera auf dem Balkon zur Zeit abgeschaltet?
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