Traraaa! Nummer Drei, alias Sari (ich nenne Nummer drei einfach mal so), ist Fakt. Auf dme Weg zur Nuffbox um Nüffe und Wasser nachzufüllen, erspähte ich Taro (dunkel) und wien zweites dunles Hörnchen aus de rEntfernung., gleichzeitig an beiden Boxen. Eines der Tiere war geübt, das andere offensichtlich ängstlich und ungeübt, hat sich mit der Klappe wieder zum Herzerbarmen angestellt. Er oder sie kann noch nciht oft dagewesen sein, sonst wüßte er es inzwischen, wie es geht. Leider nicht auf Video, die Linse ist von irgendwas verklebt gewesen, sowas wie Schneckenschleim, so sieht es sich jedenfalls an.
Der Fremdling vom 24. November könnte also sein Interesse an dieser paradiesischen Örtlichkeit langsam mehren. Da sach ich doch mal: Herzliff fillkommen!
Und mit ein Bisselr Glück ist er eine "sie". Dann könnte es bald interessant zugehen. Hoffen wir mal.
Die Batterien, wie zuvor beschrieben, gehen in die achte Betriebswoche, also, die Teile werden mir langsam unheimlich. Absolute Kaufempfehlung.
Videoarchiv für November geht im Laufe des Tages oder abends online, aber das ist nur das - eineinhalb Stunden lange - Archiv, eher für mich als Backup interessant, wer schaut einem Hörnchen schon so lange beim Fressen zu... Ich fasse noch eine kürzere Version zusammen, es gab nämlich mehrere kleinere Kollisionen zwischen Kira und Taro.
Jetzt also anscheinend in der Tat Kira, Taro und Sari, Klingt doch nett.
Habe mal Apfelscheiben in einem weiteren Meisenknödelhalter versucht. Bis jetzt null Interesse, kurz geschnuppert und angewidert wieder wech.
Zitat von Marc im Beitrag #90Wie kommst Du darauf, Taro (das dunklere Tier) sei doch ein Männchen?
Ich habe in irgendeinem von deinen Videos auf Facebook den "Bauch" des Hörnchens gesehen, zwar "grisselig", aber m.E. relativ eindeutig, ich kann mich aber auch täuschen ...
Drei Hörnchen, das ist doch was! Kauf schon mal Nüsse ein ...
LG Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Swiffy, Du hast Recht, es sind tatsächlich drei, und müssen schon drei sein seit länger, als ich dachte. Ich lade gerade die 20-Minuten-Kurzfassung des Novemberarchivs hoch, und habe am Ende mit Text auf eine Sequenz aufmerksam gemacht, in der zwei DUNKLE Hörnchen im selben Bild sind, am 24. November. Das wertete ich als ersten Videobeweis eines dritten Hörnchens, denn Kira ist deutlich heller als diese beiden. Aber der gleiche Film, das fiel mir erst später auf, zeigt bereits am 2. November zwei dunkle Hörnchen, die schnell hintereinder im gleichen Videoschnipsel durchs Bild flitzen, und widerum ist der hellere Kira nicht dabei. Ich muß wohl lernen, genauer hinzusehen!
Das Archiv ist wohl nicht so interessant für die meisten (enthält alle Videosequenzen, die die Kamera aufgenommen hat mit Hörnchen), aber "Paarlaufen" hat eine angenehme Länge, 20 Minuten, ich habe mich zumeist auf Sequenzen konzentriert, in der zwei Tiere anwesend waren. Leider scheine ich einige Sequenzen verloren zu haben - und zwar zwei wo Kira und Taro richtig heftig aneinander geraten, mit lauten Knurren, Fauchen und Laserfeuerartigem Dschjang-Dschjang-Dschjang-Dschjang... Seit jenem Tage waren die Rollen hier eindeutig verteilt, Kira (hell, mit der hellen Schwanzspitze) dominiert, Taro weicht aus.
Hast Du eine Idee, wie man Wasser im Blechnapf zumindest auch bei leichtem Frost flüssig halten kann, ohne daß es den Tieren schadet oder sie es verweigern? Etwas Salz oder Zitronensaft wollte ich nicht probieren, wegen ihrer empfindlichen Verdauung. Glycerin schien mir auch eine Schnapsidee zu sein, ganz zu schweigen von Schnaps selbst... Ich bin einfach kein Frühaufsteher, um vor acht Uhr schon eine Kelle warmes Wasser nachzukippen. "Paarlaufen". 20 Minuten.
Hallo Marc, ehrlich gesagt nein, wir haben das gleiche Problem auf dem Balkon (wie auch im Gehege im Wildwald ). Ich nehme immer das abgekühlte noch lauwarme Wasser aus dem Wasserkocher und fülle damit auf (abends leere ich komplett aus). Ich habe auch schon alles mögliche probiert, vom Styroporklotz drin wie auch drum, von der Plastikente etc., dass das Wasser evt. in "Bewegung" bleibt, aber sogar im damaligen Kleingarten ist die große Zinkbadewanne eingefroren. Irgendwelche "Mittelchen" würde ich da nicht reinschütten. Aber eigentlich hängt doch deine Tränke im Baum, oder? Dann müsste doch alleine schon durch den Wind das Wasser so bewegt werden, dass es nicht zufriert ... Andererseits, wenn es so friert, ist meist auch Tau und Eis auf den Pflanzen, das schlecken sie dann - im Gegensatz zum Sommer, wo alles staubtrocken ist - dann ab. Ich glaube die Wasserversorgung ist nicht das größe Problem im Winter, eher dass im tiefgefrorenen Boden die Nüsse nur schwer ausgebuddelt werden können und den Hörnchen jeglicher Sichtschutz bei ihrer Suche fehlt. Mal von mangelnden Vorräten, schlecht isolierten Kobeln, schlechter eigener Verfassung und den ersten Revier- und Eichkatzenstreitigkeiten etc. abgesehen ....
LG Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ja dachte ich mir schon. Der Wind macht leider nix, die Trinkschale hatte beim Wasserwechseln schon drei mal einen volldurchgefrorenen Eisblock vorzuweisen. Vor zwei oder drei wochen war es doch einige Nächte schon mal um und unter Null.
Fischöl bringt auch nichts, es gefriert zwar nicht so leicht, aber man kann es nicht mit Wasser verrühren, und nur ein hauchdünner Film obenauf würde das Wasser nicht davon abhalten, darunter zu gefrieren.
Dabei ist die Wasserschale eigentlich nur für den trockenen Sommer und den frostigen Winter gedacht.
In einer Gartenzeitschrift hatte ich letztens einen Tipp mit einem lange brennenden Grablicht gelesen. Aber halt eher für Vogeltränken, die auf dem Boden stehen: Grablicht in ein größeres Gefäß (Pflanzstein oder Kübel) stellen und obendrüber dann eine flache Schale mit Wasser. Das soll wohl ein Einfrieren verhindern.
Zitat von Bounty im Beitrag #96In einer Gartenzeitschrift hatte ich letztens einen Tipp mit einem lange brennenden Grablicht gelesen.
Hm, die Idee hat auf jeden Fall was. So spontan fällt mir eine Art Teestövchen ein, das unten, bis auf Lüftungslöcher geschlossen ist, darauf dann die Wasserschale. Brennpaste wäre auch eine Möglichkeit, nur teuer und hält nicht so lang wie ein großes Teelicht ... hm schwierig dann nur, dass Hörnchen sich nach wie vor "flach" an den Wasserrand legen kann zum schlabbern ...
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ganz davon abgesehen, daß die drei Gierhälse es von gestern Mittag bis heute Morgen geschafft haben, die große Nuffbox, die halbe Nuff-Wollbox und nunmehr drei meisenknödelhalter mit weiteren Nüffen KOMPLETT abzuräumen (!!!), halte ich es für möglich, daß sich hier inzwischen sogar noch ein viertes Tierchen umtut, ein helles. Ich erspähte ein helles, und ich glaube nicht, daß das Kira war, der Schwanz war anders, und Taro und Sari sind beide dunkel (und einander zum Verwechseln ähnlich). Falls ich das bestätigen kann, werde ich Nummer vier "Mona" nennen. Oder "Manu". Kommt drauf an, welches Geschlecht der Münzwurf ergibt.
Und es wird neuerdings auffällig viel geschnuppert und genau begutachtet: Sitzflächen und häufig genutzte Laufzweige. Entweder es sind alles Kater, die sich gegenseitig taxieren, oder wenigstens eine Katze ist dabei, die Aufmerksamkeit erregt.
Der Futterbaumstrauch ist nicht von der Art, daß die Tiere daran kreiseln könnten, sonst würde ich mir Hoffnungen auf entsprechendes Filmmaterial machen. Ist vielleicht auch besser so. Ein oder zwei Kater, die hinter einem Weibchen her sind, würden vielleicht extremes Territorialverhalten zeigen und andere Hungerleider vertreiben, und das obwohl die Tafel doch für alle gedeckt ist.
Hungerleider. Bei mir. Gibt's gar nicht! Die Tiere sehen alle gut im Futter aus. Ein neuer Apfelhalter der Erdgeshcossbewohner wird allerdings verschmäht, wie alles andere Frucht- und Gemüseartige zuvor.
Das Geschnuppere hat tatsächlich mit dem Paarungsverhalten zu tun. Mit Duftstoffen lockt das Weibchen die Eichkater an. Die Eichkater dringen also genaugenommen in die Reviere der Eichkatzen ein und beginnen sie zu jagen. Das allein regt auch weitere Männchen aus bis zu 100m Entfernung an, sich an der Jagd zu beteiligen. Die Eichkatze ist aber immer Herrscherin des Verfahrens. Wenn sie eine Pause machen will, muss der Eichkater warten, bis sie vielleicht z.B. gefressen hat. Macht "Er" eine Pause - benagt z.B. lautstark Äste, setzt sich in "Positur" - , wartet sie mit entsprechendem Abstand, wenn nicht ein weitere Eichkater noch mitmischt. Die Eichkater versuchen immer ihr in möglichst in geringem Abstand zu folgen, damit sie nicht verpassen, wenn die Eichkatze sich entschieden hat, ob, wer und wann sie akzeptiert werden. Zu aufdringliche Eichkater werden angefaucht. Der Abstand zwischen den Verfolgern bleiben aber immer nahezu gleich. Es kommt darauf an, dass beide in Stimmung kommen und der Eisprung bei der Eichkatze einsetzt. Man vermutet, dass die Ausdauer und Fitness des Eichkaters auch bei der Paarungsentscheidung eine Rolle spielt. Sind mehrere Eichkater an der Verfolgung beteiligt muss zum einen der Abstand zur Eichkatze gewahrt bleiben, die Mitbewerber aber möglichst abgewimmelt werden. Nicht einfach und das mitunter bei rasendem Tempo. Schrittweise nähern sich dann die Partner an, bis die Eichkatze den Eichkater aktzeptiert und ihn quasi nicht aus ihrem Revier verscheucht. Man schläft dann eine kurze gemeinsame Zeit zusammen in einem Kobel und es gibt mehrere Paarungen. Danach verscheucht die Eichkatze den Eichkater aus ihrem Kobel und zieht die Jungen allein auf.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Und wie ist es sonst, außerhalb der Paarungszeit, wer ist da Chef im Ring? Ich las dazu widersprüchliche Angaben, mal heißt es, die Weibchen seien immer die dominate Größe in einem Revier, und die Eichhörnchengesellschaft sei gewissermaßen ein einzelgängerisches Matriarchat, dann wiederum wurde gesagt, die Kater hätten zumeist das Sagen, bis auf die Paarungszeit. Wenn ich meinen Kira, Kater, hier sehe, der versteht keinen Spaß, wenn ein anderes Tier erscheint, er stellt sich selbst in Position und nimmt Maß, dann feuert er sich selbst wie eine Lenkrakete auf den anderen ab. Die anderen sehen alle zu, daß sie ihm nicht in die Quere kommen. Absolut dominant. Ab etwa einem knappen Meter Abstand wird es kritisch, und er stellt schon mal das Zielradar an.
Dieser Beitrag verstößt gegen die Netiquette des Forums.
{[userwarning_empty_error]}
Es wird der oben genannte Grund verwendet. Klicken Sie hier, um den Inhalt der privaten Nachricht anzupassen
Legen Sie hier den Inhalt der PN-Benachrichtigung fest.
Hinweis: Dieses Mitglied wurde bereits 4 Mal verwarnt. Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Foren Spende
Hallo !
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.