Kurz nach Mitternacht war die Ratte da. Ich habe sie aber nur auf zwei 10 Sekunden aufeinander folgenden Sequenz (3 Bilder per Auslösung, 1 Sekunde Abstand), sie hat nur geguckt, und kam den Rest der Nacht nicht erneut, d.h. sie hat längstens 24 Sekunden geguckt und sich dann verkrümelt. Heute Vormittag war sie allerdings wieder da, kurz nach Aufhängen des Kastens am Vormittag, aber sie hat den Baum dieses Mal zwar ausführlicher inspiziert, aber nichts aus der Box genommen. Früher lag ja viel Genuss in den Astgabeln, und es gab noch eine zweite Box und die Spiralhalter, fünf an der Zahl. Das ist alles weg. Die Box ist ihr nicht geheuer, glaube ich, auch wenn sie schon einige Male komplett eingestiegen ist.
Also ausgestanden ist das alles noch nicht. Aber ich werde den Eichhörnchen nicht nochmal cold turkey verordnen, bring ich nicht fertig.
Das fremde Muttertier und ein Junges waren auch da, wenn es das Tier ist, das ich vor etlichen Tagen in der Entfernung mit drei Jungen beim Durchzug beobachtet habe, heisst das wohl daß die beiden anderen es schon wieder hinter sich haben... So wahnsinnig hoch kann die Populationsdichte von Muttertieren mit Jungen in einem engen räumlichen Gebiet ja wohl nicht sein. Katze ist ja auch noch da, mit noch einem Jungen. Dieses fremde Muttertier und Katze sind völlig unterschiedlich gefärbt, Verwechslung ausgeschlossen.
Stummelchen hat sich tatsächlich seit einem Jahr durchgebissen, hätte ich letztes Jahr im April nicht geglaubt. Es ist etwas robuster geworden im Körpeerbau, aber sichtbar kleiner geblieben im Vergleich zu anderen einjährigen Eichis. Der Kleine wächst mir auch immer mehr ans Herz.
Kira hat heute geposed wie der größte Motz im Baum, wie in alten Zeiten vor zwei Jahren. Aber: er traf auch auf Stummel - und während er zwei andere Eichis zuvor vertrieben hatte, ließ er Stummel gewähren wie schon viele Male zuvor in den letzten 12 Monaten. Stummel geniest definitiv immer noch seinen Schonbonus, das muß mehr sein als bloßer Welpenschutz, das geht ja schon seit einem Jahr so. Kira trifft auf Stummel: Kira hält inne, und zieht sich geradezu sanft zurück. Auffällig ungewöhnlich. Und nein, ich glaube nicht, daß er mal von Stummel Kloppe gekriegt hat, da liegen ganze Gewichtsklassen zwischen den beiden.
Ich fürchte, es wird mit dem Fellwechsel nächsten Herbst für mich völlig unmöglich, die meisten Tiere noch zuverlässig auseinanderzuhalten. Es ist jetzt schon sehr schwierig geworden. Bei Kira und Taro und Stummel kann ich mir sicher sein, bei allen anderen nicht mehr. Stummel hat ein ganz anderes Fell als letztes Jahr zu dieser Zeit, nur der gedrungene Körperbau verrät ihn (sie?). Deshalb weiß ich auch nicht, ob Sari überhaupt noch lebt, genauso alt wie Kira und Taro.
Verdammtes Rattenelend. Es ist nicht vorbei. War auch nicht zu erwarten.
Habe gerade die Speicherkarte mit den Tagesaufnahmen ausgewertet.
VERHEEREND.
Das verdammte Scheissvieh hat sich nachmittags anscheinend stundenlang breit gemacht - und anscheinend mehrmals die Hörnchen angegriffen. Dann hat es sich auf die Box gesetzt und sie besetzt gehalten. So ging das wohl den halben Nachmittag.
Darüber hinaus habe ich es zwischen 19:30 und 20:00 vom Balkon aus gesehen und mehrmals unter Beschuss genommen. Nur nicht getroffen. Das Geräusch hat sie überhaupt nicht interessiert.
Ich bin wieder einigermaßen verzweifelt.
Verfluchtes Drecksvieh.
Ab morgen nur noch intermittierende Boxaufstellung. Meine Fresse, ich bin bedient.
so ein Mist, die verdammte Ratte. Ich war so glücklich zu lesen, daß Deine Stammhörnchen wieder alle da waren - einschließlich Stummelchen. Ich habe ihn auch ins Herz geschlossen, er sieht so niedlich aus, und sein tapsiges Verhalten trägt noch dazu bei. Ich hoffe, Du kannst ihm bei seinem Fellproblem helfen. Du schreibst er oder sie, also hast Du das Geschlecht noch nicht eindeutig feststellen können?
Was macht die Ratte, wenn sie die Eichhörnchen angreift? Wehren sich die Hörnchen nicht und werden aggressiv, sondern flüchten direkt? Es wäre gut, wenn sie dem Mistvieh zeigen würden, wer die stärkeren Zähne hat. Wenn die Hörnchen da mal an der richtigen Stelle kräftig zubeißen, würde die Ratte doch wohl die Nase voll haben, denke ich. Und wenn die Ratte auf der Box sitzt und sie besetzt hält, würde ich auch annehmen, daß die Hörnchen versuchen, das Vieh zu verjagen - immerhin kommen sie wegen der Ratte ja nicht mehr an ihr Futter.
Nicht aufgeben, Marc, auch wenn es Arbeit ist und nervt, den Futterkasten jedesmal woanders aufzuhängen, damit Du die Veränderungen herbeiführst, von denen Du gelesen hast. Gibt es irgendwas, das Du analog zur Vogelscheuche im Baum aufstellen oder -hängen kannst, eine Rattenscheuche?
Ratten können gewisse Krankeiten bei Biss oder durch Schmierinfektion (Exkremente) auch auf Eichhörnchen übertragen, mir wäre es lieber, sie würdne nicht mit Kontakt kämpfen. Darüber hinaus springen die Eichis ab, fliehen. Solange sie nicht überrascht werden, kann die Ratte ihnen nichts. Ratten können aber sehr wohl sogar Hauswünde durchnagen und Draht durchbeissen. Nur zur Erinnerung.
Ich probiere jetzt, die Box nur mit niedrigem Füllstand und nur Hasels zu betreiben, außerdem habe ich den Einstiegspalt oben, wo Eichhörnchen die Klappe hochdrücken würden, mit doppeltem schwarzen Panzerband (stabiles Klebeband) um die Hälfte verschmälert, das ist wie eine weiche Gummilippe. Ratte ist zwar schon in den Kasten eingestiegen, aber gefallen tut ihr das grundsätzlich nicht, scheint mir, und da waren auch Walnüsse drin. Jetzt nur noch Hasel, an die man nur rankommt, wenn man durch den schmaleren spalt komplett einsteigt. Die Eichis sollen sich wohl dran gewöhnen, sie lernen ja auch Boxen zu benutzen, die gar keinen Spalt haben, die sogenannten "Guillotinenboxen". Mal gucken, wie das wird.
Stummel, Geschlecht, keine Ahnung, den Fehler, nur aufgrund von Gefühl ein Geschlecht zuzuweisen wie ich das vor fünf Jahren mit Kira getan habe (hielt ich für eine Katze, daher der Name), mache ich nicht nochmal. Wenn ich sie handeln könnte, könnte ich es checken, aber so verraten sich nur die Kater und nur zur Paarungszeit, wenn ihre Cojohnes aus dem Leim gehen, oder die Mütter, wenn sie noch säugen. Könnte ein Kater sein, Stummel, aber sicher bin ich nicht.
Scheinbar erste Erfolge nach drei Stunden bereits. Kira hat lange mit sich gerungen, dann ist er durch den "neuen" Spalt eingestiegen und ließ sich durch die Gummilippe nicht aufhalten. Stummel war auch inzwischen da. Er brauchte länger und hat das Teil bereits tüchtig benagt, letztlich erbeutete er aber seine Nuff und war stolz wie Oscar, er hat regelrecht geposed. Das Beste: auch die Ratte war da - und stand wie der Ochs vorm Berge, also, der verstellte Spalt hat ihr überhaupt nicht geschmeckt - und sie ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen, da auch das Wasser jetzt anders hängt, ich glaiube, eine ratte kann sich an der Stelle nicht so am Stamm festhalten, wie Eichis das können, und sie springt auch nicht so auf dem Baum herum wie die Eichis, sie läuft. Sie klappt den Deckel nicht mit dem Kopf hoch wie die Eichis das tun. Und sie kommt nicht an die Nüsse ohne ganz und gar einsteigen zu müssen, der Füllstand ist nur das unterste Viertel.
Mal gucken wie das weitergeht. Das könnte es vielleicht sein, um das Vieh zu frustrieren. Ich lach mich schlapp wenn das klappt - sowas Primitives. Ein Klebestreifen.
Eine weitere Überlegung war, über Nacht Köderkugeln aus Mehl, etwas Wasser, Parmesan, viel Hefe und viel Backpulver auszubringen und vor Sonnenaufgang, bevor die Eichis loslegen, wieder einzusammeln, was natürlich angesichts der Uhrzeit die Härte wäre - ich bin eine Eule, ein absoluter Nachtmensch, wenn Hörnchen aufstehen, bin ich gerade mal erst ins Bett gegangen, so ungefähr. Ratte frisst den Batzen, das Zeug fängt an in Magen und Darm wie wild zu quellen und quillt sie zu Tode. Wird im Internet empfohlen. Nur, die Eichis und Igel etc dürfen davon nichts kriegen, natürlich.
Diverse Duftscheuchen aus Terpentin, Minze, Knoblauch und Chili sind wohl nur kurze Zeit, wenn überhaupt, wirksam. Aus der Kanalisation dürften Ratten ganz anderes gewohnt sein. Und wie Eichhörnchen reagieren mit ihren wohl noch feineren Nasen - wer weiß.
Oje, ist die Ratte doch wieder gekommen . So ein Mist, aber Du hast ja schon die nächsten Ideen umgesetzt. Das mit dem Spalt kann ich mir nicht so richtig vorstellen, hättest Du da mal ein Foto, wie Du das gemacht hast? Mit den Köderkugeln, das könnte auch klappen, aber hoffentlich geht da kein anderes Tier ran. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, das die die Ratte endgültig los wirst, hoffentlich .
Ein simpler Klebestreifen - das scheint tatsächlich die Lösung zu sein! Ratte kam des nachts, guckte dumm, und verschwand, und zwar sofort. Auch am Vormittag muß sie da gewesen sein, vor dem Kamerawechsel - und wieder war sie sofort verschwunden. Der verengte Spalt und nur Haselnüssen, also, das ist nicht ihres, das kann man regelrecht spüren. So kann man damit leben, denn: einzelne Ratten sind wohl nur als Kundschafter unterwegs, und sie können keine Futtergründe melden, die es nicht gibt. Also kommen die anderen nicht nach.
Ist noch zu frü, zu feiern, aber es sieht gut aus, denke ich.
Auch die Spitzmäuschen des nachts sind nicht mehr happy. Sie tun sich sehr schwer, diese simple Barriere zu überwinden, weil sie keinen Halt finden auf der Gummilippe, sie ist zu glatt. Am Morgen war dann nach langer Zeit auch mal wieder eine größere Feldmaus da, aber auch für die gab es nichts zu holen.
Die Eichis - kommen klar, auch wenn sie gelegentlich genervt in die Lippe und den Deckel beissen, schöner finden sie es ohne das Klebeding. Aber alle scheinen bereits gelernt zu haben, trotzdem ans Futter zu kommen, auch wenn sie jetzt komplett einsteigen müssen.
Der Unterschied: mit der Einvernehmlichkeit und dem sich gegenseitig Tolerieren, das ich mit dem Angebot mehrerer Futterplätze ausgelöst habe, ist es vorbei, jetzt ist wieder oft Rabbatz angesagt wenn einer beim Futtern auf der Box sitzen bleibt und der Nächste schon kommt und ran will. Wenn es sich bewährt, kann ich ja später die zweite Box aufwerten und auch wieder aufhängen.
Die Lippe, Ardilla, ist einfach dickes Klebeband, das nur auf dem Steg der Frontwand aus Plexiglas passend aufgeklebt wurde und umgeschlagen wurde. Ich habe sie nochmal senkrecht in der Mitte geteilt, es sind also zwei nebeneinander liegende Lippen. Das Material ist etwas steifer als Tesa, das man umknickt, ist gummiertes festeres, textilfaserverstärktes Klebeband, sogenanntes Panzerband. Das Eichhörnchen kann sie mit seinem Gewicht mühelos - und relativ weich - umbiegen. Könnte die Ratte auch - aber aus irgendeinem Grunde tat sie es nicht, auch, weil sie komplett einsteigen müsste, die Nüsse liegen jetzt zu tief, die Box ist nur zu einem Viertel gefüllt. Und es sind keine Walnüsse dabei, die sie anscheiend bevorzugt, nur kleine Haselnüsse.
Also normalerweise sagt man ja, Ratten kommen nie allein, aber, auch das hatte ich auf dem Balkon erlebt ... erst eine und ein paar Wochen später waren es 2, dann 3, dann der Nachwuchs. Das spricht sich rum, Ratten sind ja nicht doof. Bei uns, wie geschrieben, kann ich nicht beurteilen was der Autobahnkreuzumbau so treibt, ich vermute, die haben auch das ein oder andere "Rattengehege" im Wall aufgescheucht und dann latschen die ins angrenzende Wohngebiet, viele nicht gesicherte Mülleimer, Vogelfutterstationen usw. Schlaraffia ....
Die Idee mit dem Klebeband ist cool, ist die Frage, wenn man so eine Gummilippe davor macht, die Eichies stört es nicht, weil sie den Deckel ja anheben.... das wäre in der Tat genial!!!
Die Daumen für die Eichies sind weiterhin gedrückt und dir einen rießigen Dank für deine Basteleien, die uns hoffentlich alle weiterbringen!
Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Zitat von Swiffy im Beitrag #368Also normalerweise sagt man ja, Ratten kommen nie allein, aber, auch das hatte ich auf dem Balkon erlebt ... erst eine und ein paar Wochen später waren es 2, dann 3, dann der Nachwuchs. Das spricht sich rum, Ratten sind ja nicht doof.
Das war (und ist) meine Sorge, aber ich sage Dir: die Ratten kommen nicht - sie sind bereits da, schon immer, nur in der Regel bleiben sie unsichtbar. Wer glaubt, es gäbe bei ihm keine Ratten, nur, weil er selten oder nie eine zu Gesicht bekommt, ich denke der irrt sich aber gewaltig. Wir haben hier viele Gartengrundstücke, die zusammenhängen, und noch mehr davon, wenn man die extrem ruhigen Nebenstrassen in diesem Viertel zusammenzählt. Einige Apfelbäume, Kirschbäume, der Fruchtbaum bei uns hier im Garten. Das reift, das fällt ab, das liegt auf dem Boden. Da sind Komposthaufen. Mülltonnen. Also, hier sind und waren immer Raten, da bin ich völlig sicher. Nur sehen wir sie meistens nicht, sie bleiben im Verborgenen, und die meisten Viecher sind eben zudem nachtaktiv. Alle paar Monate habe ich immer mal auch ein, zwei Rattenbilder dabei gehabt, seit fünf Jahren, von allem Anfang an, aber ein, zwei Ratten im Jahr zu sehen macht noch keine Plage. Der Punkt ist, ein einzeln durchziehender Kundschafter ist noch nicht das Problem - erst, wenn dieser Kundschafter anfängt, zuhause die Nachricht von neuen Futtergründen zu verbreiten - dann hat man ein Problem. Deshalb kann die Strategie nur sein, den Garten für Ratten uninteressant zu gestalten. Ich hoffe, die Ratte kommt jetzt noch ein paar Mal, und ist jedes Mal genauso desinteressiert wie die letzten Mal in den letzten 24 Stunden, dann lernt sie, daß es uninteressant ist - und uninteressant bleibt. Und patrouilliert irgendwann hoffentlich nicht mehr (oder ist dann irgendwann auch mal tot).
Mein spezifisches Problem ist das auffällige Interesse an unserem Garten eben dieser einen Ratte, die tagaktiv ist, und obendrein unverschämt aggressiv. Sie greift die Eichis von sich aus an. Das alles unterscheidet sie von ihren Vorgängererscheinungen der letzten paar Jahre.
Oh diese Eichhörnchen...! Die Gummilippe war ja ne nette Idee, aber sie haben sie torpediert. Ich habe gerade die Abendarbeit an der Box verrichtet, und die Gummilippe zerfetzt und geschreddert vorgefunden. Daß sie ihnen nicht passte, habe ich ja schon vorher gemerkt, aber sie scheinen eine richtige Wut zu haben und haben nicht nur den Kleber geschreddert sondern auch gleich noch die Holzleiste, die auf der Kante der Glasscheibe gerklebt war, zu Kleinholz verarbeitet, und selbst noch in dem Acrylglas habe ich Kerben gefunden, da tat mir die Fingerspritze doch gleich erneut wieder weh. Und nein, das war nicht die Ratte - das waren die Eichis. Und ich stehe oben auf dem Balkon und freute mich über den regen Betrieb da unten, der Deckel klappte im zehn-Sekunden-Takt... Wenn ich geahnt hätte...
Mensch, Tierchen, gebt mir eine Chance, euch eine Chance zu geben...!
Morgen und nächste Woche das Teil restaurieren, eventuell durch eine Metallplatte ersetzen, die gleich höher geplant wird als das jetzige Acrylglasfenster. Grundsätzlich glaube ich noch immer, mit der Idee auf der richtigen Spur zu sein.
Soweitsogut... Hatte die Klebestreifen gestern abend noch erneuert, und diem Box draußen gelassen. Abgesehen davon daß sich ein paar vorlaute Spitzmäuschen doch wieder irgendwie reingemogelt und 5, 6 Haselnüsse erbeutet haben, war alles friedlich. In den Morgenstunden kamen ALLE mir bekannten Hörnchen und taten wieder sehr genervt, haben aber keinen weiteren Versuch unternommen, die Gummilippe zu zerlegen. Und alle sind tüchtig satt geworden, aber es gibt jetzt Schlange-stehen, und manches hungrige Hörnchen springt bereits auf den Deckel, während sein Voresser noch in der Box ist. Und auch Stummelchen kommt auf seine Kosten.
Keine Ratte.
Also, so könnte es bleiben, alle paar Tage mal ein paar Klebestreifen erneuern, das kriege ich mit Ach und Krach gerade noch so hin...
Mit der versetzten Wasserstelle haben sie irgendwie Probleme, nehmen sie nicht an oder finden sie nicht, obwohl es nur ein knapper Meter zur Seite ist.
Die Zuversicht steigt.
Nächster Testfall aber schin vorherbestimmt: die Früchte an dedr Kirschpflaume. Kleine Knospen sind breits am Boden zu finden, und werden von mir soweit es geht weggeklaubt, aber die Büsche sind da natürlich im Weg. Vielleicht interessiert sich die Ratte ja auch nicht dafür, sind ja wohl vordringlich Proteinfresser.
Alles ruhig an der Rattenfront. Keine nächtlichen Vorkommnisse. Außer ein paar Mäusen. Muß ich mit leben, die kann ich nicht bekämpfen- nur regelmäßig einsprühen und alles einigermaßen sauber halten. Die Position des Wasser habe ich nochmal korrigiert gestern abend, wurde heute morgen prima angenommen.
In Vorbereitung auf den an gesagten Regen habe ich die SD Karte drei stunden früher gewechselt und die Box gesäubert. 5 oder 6 Tiere waren da, so viele wie es noch vor wenigen Wochen waren, sind es definitiv nicht mehr, denke ich. Kira, Taro, Stummel und ich glaube zwei Tiere, die ich nicht mehr näher identifizieren kann, waren da. Keiner attackiert mehr die Gummilippe, sie haben sich alle arrangiert. Sie haben auch alle vor Ort gespeist, nicht einfach nur die Beute weggetragen, und sie haben ausführlich gefressen uhnd gesoffen. Und wi egesagt - wieder keine Ratte.
So langsam erlaube ich mir, aufzuatmen. Ich glaube, der GAU bleibt aus.
Das wäre toll, wenn es sich so langsam entspannt und die ganzen Puschel wieder zur Ruhe kommen und ihr gewohntes Nussparadies wieder ungetrübt genießen können. Alle Daumen sind gedrückt.
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