Nun, ich kann nicht den ganzen Tag auf dem Balkon stehen und auf der Lauer sein, und diese Ratte ist schnell, und hält sich auch nicht auf: schnell rein, schnell Nuss schnappen, schnell weg, kein Verweilen. Anders als die Eichis. Live habe ich die Ratte bislang nur zweimal live gesehen, beide Male gestern, im Regen. Sehr, sehr schnell. Wusste gar nicht, das die Tiere auch auf Bäume klettern - und sich dabei so geschickt anstellen, sie haben ja keine Kletterkrallen.
Die Katze, ja, ich hab auch schon gedacht war vielleicht nicht so clever, sie zu vertreiben. Andererseits wenn sie an der Futterstation Beute machen, merken sie sich das, und würden dann einen Grund mehr haben, dort zu lauern. Auf Eichis, zum Beispiel.
Doofe Situation. Hoffentlich werden es nicht noch mehr. Dann müsste ich die Fütterung wirklich einstellen, und zwar ohne sie langsam runterzufahren. Wenn ich anfange, die Nachbarschaft mit einer wachsenden Rattenpopulation zu beglücken, kriege ich früher oder später Ärger, da bin ich mir sicher.
Dabei sind Ratten eigentlich hochinteressant. Sehr intelligent, mutig, geschickt. Wenn nur nicht die Krankheitsübertragung wäre, und ihre große Zahl und perverse große Fruchtbarkeit. Hoffentlich fängt das vermaledeite Vieh nicht an, die Futterstation vollzustrullen oder zu -k####n.
Internet sagt Wanderratten leben üblicherweise in freier Wildbahn nicht länger als ein Jahr, nur unter sehr günstigenBbedingung (wie ich sie biete...), 2-3 Jahre. Hoffen wir mal, daß diese meine schon nahe am Ablauf ihres MHD ist.
Ich drücke Dir die Daumen, daß die Ratte bald verschwindet - auf Nimmerwiedersehen.
Was für ein Zufall, daß Du die Ratte zur gleichen Zeit gesichtet hast, als ich das Video Eichhörnchen vs. Ratte gepostet habe. Das rote Hörnchen in dem Video ist ja offensichtlich der Meinung, daß die Ratte nicht nach oben zum Vogelfutterhäuschen gelangen kann. Das hatte ich auch angenommen, aber Du bist in Deinem Futterbaum ja eines Besseren belehrt worden.
Ratten sind faszinierende Tiere und ja, ich mag sie auch nicht. Aber sie sind hochintelligent, sie werden uns homo sapiens, mit Sicherheit überleben, wenn wir uns ausgerottet haben. Ratten dürfen leben, aber bitte in ihrem Bereich, nicht in der Wohnumgebung. Leider gilt für sie das Gleiche, wie für die Eichies: die Wälder oder die für sie natürlichen Lebensräume bieten nicht mehr genug Nahrung, also drängen sie in die Städte mit einem reichhaltigen Buffet. Wir haben auch daran schuld. Auch in unserer Hausgemeinschaft, obwohl xmal darauf hingewiesen, stehen die gelbe Tonne und die Restmülltonne leicht offen, darüber ein Dach aus einer Schlingpflanze. Leichter kann man es Ratten und Mäusen nicht machen an Nahrung zu kommen. Einsicht der Mitbewohner gleich null
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ich hoffe und drücke die Daumen, dass erstens das Vieh verschwindet und zweitens nicht noch der Rest der Family anrückt!
Eine Lösung hab ich jetzt auch nicht parat. Übliche Schlagfalle (mit Leberwurst z. B.) wäre mir persönlich zu heikel, weil direkt an der Futterquelle der Hörnchen. Auch wenn die nicht auf Fleisch stehen.... Man weiß ja nie....
Bei mir war das was anderes, weil die Ratte nachts auftauchte. Da gab's die Schlagfalle mit Leberwurst als Henkersmahlzeit und die ist nur wenige Minuten nach Aufstellen erfolgreich ausgelöst worden.
Aber am hellichten Tag und direkt am Futter der Eichi's?! Ich bin ratlos.
Es heißt ja, dass man Ratten am besten mit Schokolade fängt (eher noch als mit Käse oder Wurst!). Wegen der oftmals beigemengten Nüsse fällt das in Verbindung mit Hörnchen allerdings flach, besonders tagsüber. Deshalb fiel meine Wahl auf die Leberwurst.
Bis dahin war ich der festen Überzeugung, dass niemals nicht nachts ein Hörnchen unterwegs wäre. Aber ich hatte trotzdem Schiß, dass ein Hörnchen statt der Ratte erschlagen wird.
Nun... Die Erfahrung von neulich nachts mit dem nachtaktiven Hörnchen auf dem Balkon hat meine Angst nicht gemildert. Für die Zukunft würde sich hier das mit der Schlagfalle als sehr schwierig ergeben. Seit dem einen Mal war nachts kein Hörnchen mehr auf der Wildcam und zum Glück auch kein anderes Tier... Aber man weiß ja nie und das, was ich auf der Wildcam mitten in der Nacht gesehen habe, macht mich nicht nur nervös, sondern auch sehr nachdenklich.
Au weia, hätte nie gedacht, das Ratten auch auf Bäume klettern. Und die macht das sehr geschickt. Na hoffentlich hat sie wirklich schon ihren Zenit überschritten und bringt nicht noch ihre Familie mit.
Also, das Rattenvieh ist aber mal eine Nummer. Am späten Nachmittag/frühen Abend wurde ich ihr erneut live ansichtig, vom Balkon aus, also nahm ich sie unter Feuer, mit der Zwille. Sie hat auch eins auf den Pelz gebrannt bekommen, quiekte, sprang, und verharrte - und guckte. Der nächste Schuss traf nicht, schlug aber zwei, drei Fingerbreit neben ihr auf den Stamm ein und zerbarst. Erneut sprang sie kurz - und guckte dann in meine Richtung. Dritter Schuss, Volltreffer, und da shat wohl richtig weh getan. Und was macht das Vieh? Es springt in meine Richtung, und über dne offenen Rasen. Sie hat mich entweder gesehen oder das Geräusch der Zwille als Ursache ihres Ungemachs identifiziert, aber statt zu fliehen - griff sie an, oder versuchte es. Genauso wie sie auch die Eichhörnchen angreift. Wenn ich unten auf dem Rasen gestanden hätte, wäre es interessant geworden. Letztlich hat sie sich dann getrollt, aber das Vieh ist sowas von aggressiv, da heisst es auf der Hut zu sein.
Es wird schwieirig, sie zu sehen, wenn sie an den Schatztruhen sitzt, weil das immer dichtere Laub den Blick zunehmend blockiert und eben auch alles verschattet. Und zunehmend kommt dann auch die Zwille nicht mehr durch, wegen des Laubs. Sind ja keine Stahlkugeln, sondern glasierter Lehm. Sollte ich aber vielleicht anschaffen.
Schlagfallen kommen nicht in Frage, wegen eines Igels aus der Nachbarschaft, und wegen der Hörnchen (die übrigens auch mal ein Vogelküken nicht verschmähen, wenn sie zufällig drüber stolpern, Lookie, also von wegen "kein Fleisch". Sie machen keine Jagd auf Vogelnester, aber wenn sie zufällig drüber stolpern, sind sie absolute Opportunisten, besonders Muttertiere mit Anhang, die können das Protein gut brauchen).
Verdammte Ratte. Aber ich kriege sie noch, so oder so. Derzeit neble ich abends die Futterkästen mit einem Spray ein, zur Desinfektion, damit sie nicht auch noch irgendwas einschleppt. Normalerweise mache ich das zweimal im Monat, und vor angesagtem nächtlichen Regen.
Vielleicht hat sie nach gestern ja auch die Schnauze voll.
Momentan bin ich oft und lange auf dem Balkon...
Die Hörnchen sind hier derzeit schon ab kurz nach fünf Uhr Morgens unterwegs, außer bei Sturm und starkem Regen.
Und wie ich obiges geschrieben habe, streicht eine der beiden Katzen unten herum, nachdem sie Tage lang weg waren, hatte gehofft, sie wären fort. Die setze ich mal bis auf Weiteres auf die Schonliste, und wenn ich Glück habe, machen sie unter der Futterstation ein Häufchen, vielleicht erschreckt das Mäuse und Ratten.
Wenn sie allerdings ausgerechnet hier die Ratte erbeuten täten, könnte sie erst rehct spitz daraif werden, sich hier auf die Lauer zu legen.
Wie man's auch erhofft, es erscheint suboptimal.
Mäuschen habe ich ja auch gelegentlich auf dem Boxenbrett, aber nur sehr selten, fast immer nachts oder in der Dämmerung und nie lange. Selten aber auch schon am Tage. Sie schnappen sich ein zwei Nüsschen und haben dann auch shcin genug. Sind ja selber kaum größer als die Beute, die sie wegschleppen. Bei der bisherigen Auftretenshäufigkeit sei's ihnen gegönnt.
Eine Minidrohne, unter 250 gr...?! Unter 250gr braucht man keinen Drohnenführerschein (aber immer noch Versicherung [ab ca 30 Euro pro Jahr], Kennzeichnung und Registrierung).
@Marc leider hat der Strauch/Baum zu viele Äste, als das du sie alle absichern könntest. Ich habe meinen Balkon mit sog. Dachrinnenigeln "abgeriegelt", leider sind die auch nicht gerade billig und haben eine recht kurze Halbwertszeit, halten aber Ratten und Mäuse bisher ab. Was ist, wenn du die Futterstation von der "Station" auf "hängend" umstellst? Würde das gehen? Ratten und Mäuse können zwar springen, aber nicht sehr weit. Für Eichies kein Problem, für Vögel auch nicht. Ich hatte an so was gedacht ...
Quasi ein hängendes Körbchen. In der Mitte das Wasser, darum Eichienahrung. Ein Hörnchen springt dahin, eine Ratte müsste klettern. Dazu benötigst du aber einen tragfähigen Ast, der ein bisschen weiter rausragt ... so genau kenne ich deinen Baum nicht. Und ja, mit Schlagfallen kann ich auf dem Balkon arbeiten, weil eben keine Eichies da sind. Aber auch die hatte nachts aufgestellt und morgens gegen 5 Uhr wieder reingeholt. Der Einwand von Looky ist berechtigt: aktuell stehen die Wohnzimmerhörnchen gegen 4 uhr auf... . Ratten sind und ja, übertragen Krankheiten, die auch Eichhörnchen betreffen können:
Trichinose SalmonelloseHantavirenTularämieToxoplasmoseGiardien, Kryptosporidien, Kokzidien Es gibt aber noch andere Erreger, deren Übergang auf Eichhörnchen noch nicht gesichert nachgewiesen ist. Und Ratten sind, wie Mäuse auch, Zwischenwirte für bestimmte Erreger, sprich, sie selbst erkranken nicht, aber die Tiere, die nicht dagegen immun sind. Ratten sind durch ihre rasante Vermehrung immer für Resistenzen gut, das hat sich mittlerweile schon gefestigt. Leider. Die Viecher sind nicht nur intelligent, sondern auch sehr, sehr anpassungsfähig.
Meine Oma (sie hat beide Weltkriege mitbekommen) hat immer gesagt: du musst nur eine Ratte bei lebendigem Leib verbrennen, dann hast du jahrelang Ruhe (sie schreien fürchterlich, was aber wir, aufgrund der Frequenzen kaum hören). Könnte ich nicht, bei aller Plage nicht. Aber so hat man sich früher "beholfen", wenn die Ratten die kargen Vorräte gefressen haben. Andere Zeiten, andere Sitten.
Ggfs. würde ich tatsächlich einen Kammerjäger mit Lauffallen beauftragen, ev. über die Hausverwaltung. Das ist dann kein "MickyMouse-Gift" aus dem Baumarkt, gegen das alle Ratten schon immun sind, sondern echtes Gift. Von Heparin ist man ja schon fast weg, weil es nicht mehr nützt.
Ich drücke fest die Daumen, halte uns doch bitte auf dem Laufenden. Und, deine Versuche mit der Zwille sind echt cool!!!
Ach, und Ratten am Tag, geht gar nicht. Wenn man da Ratten sieht, ist in der Nacht die Hölle los!!!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Ich werde die Kamera mal auf Nachtbetrieb umschalten, derzeit ist sie zwischen 21 und 5 Uhr ausgeschaltet. Hätte ich Idiot schon mal eher drauf kommen können. Bei angesagtem Regen ist sie auch nicht draußern, ist ja schon nicht mehr zuverlässig dicht. Chinakram eben.
Danke der Infos. Der Baum bietet leider keine Möglichkeit, schwerere Gewichte an den Zweigen aufzuhängen, sie sind einfach zu dünn, und dort, wo sie weit genug vom Stamm weg wären, eher rutenartig denn astartig.
An so einen Schal aus "Stachelschwamm", wie man ihn zum Absichern gegen Marder und an Dachrinnen benutzt, hatte ich auch schon gedacht, aber der Baumstamm steht mitten in einem dichten strauchartigen Geflecht, das wie eine Kuppel aus verwobenen Zweigen ist. Völlig nutzlos so ein Stachelschal, leider. Außerdem steht das Grünzeug hier alles ziemlich dicht an dicht, und wie ich schon mal schrieb ist auf einigen Bilder zu sehen gewesen, daß die Ratte VON OBEN kam, sie klettert also anscheinend durchaus auch höher ins Geäst. Habe ich noch nie gehört, daß Ratten in die Bäume gehen. Und dieses Problemtier hier ist obendrein, wie beschrieben, besonders entschlossen und aggressiv.
Ich habe Stahlkugeln bestellt, und ein zweites Gummi in die Zwille eingespannt, für ein Mehr an Anti-Ratten-Wumms. Soweit das einen Rattenschädel betrifft, sollte ein Volltreffer dann tödlich sein und eine ziemliche Sauerei veranstalten. Jetzt gilt's. Aber ein Ziel kleiner als ein Tischtennisball - das ist dann auch für mich eine Herausforderung, Luftlinie ca. 17m. Wenn die Kugeln morgen kommen, ist wahrscheinlich keine Ratte mehr zu sehen, so läuft das ja immer... LOL. Und das Laub ist schon jetzt ziemlich dicht und die Stelle da unten sehr dunkel, ich sehe das von hier oben kaum noch.
Hast Du einen besseren Tipp für die Sprühsache? Ich verwende derzeit einen lebensmittelneutralen und hautfreundlichen Sanitärsprüher von Sagrotan der explizit eine antivirale Wirkung verspricht. Ich verwende ihn auch in der Küche und habe ihn auch schon mal in meiner Armbeuge "getestet" und keinerlei Reizung verspürt. Den verwende ich seit Jahren etwa 2x im Monat, von außen, die Sitzflächen an den Boxen, und die Klappdeckel, ich nässe es ein und lasse es dann ohne abtupfen austrocknen. Den Eichis scheint es in diesen Jahren absolut nix ausgemacht zu haben und völlig egal zu sein, obwohl er leicht parfümiert ist. Ihre Pfötchenballen nahmen anscheinend kleinerlei Schaden whatsoever.
Zweimal im Jahr brenne ich die Kästen von innen aus. Besonders die Bohrungen in den Böden sind problematisch.
Viren lieben es feucht und dunkel (daher Fledermausproblem in Höhlen), Sonnenexposition (=UV-Exposition) deaktiviert sie ziemlich schnell. Aber es gibt ja auch nicht-virale Erreger, wie Du gelistet hast. Durch körperliche Hinterlassenschaften können die natürlich übertragen werden, aber wie sieht es mit einfacher Oberflächenkontamination durch Pfötchenauflegen und Fellkontakt aus?
Also das mit dem desinfizieren würde mich auch interessieren. Gerade wenn so viele Eichhörnchen aus einem Napf fressen oder trinken muß man da ganz schön aufpassen, denke ich mal. Sagrotan gibt es da noch etwas anderes?
Bestimmt, aber Sagrotan heisst nun nicht automatisch "chlorhaltiger WC-Reiniger, stark ätzend", also mal entspannt bleiben. Wie gesagt, das hat sich seit Jahren bewährt in dem Sinne, daß kein Tier Probleme mit den Pfotenballen zu haben scheint, und neimand je von dem Geruch irritiert war. Meine Frage bezog sich eher auf das Killpotential gegen Keime, wie sie Swiffy auflistete. Die Wasserschale ist kritischer bei der Hygiene als die Trockenboxen und Spiralen und Sitzplätze, wegen der Nässe und wiel die verdammten Vögel da reinmachen. Vögel sind schmutzige Viecher. Die Boxen können allerdings auch verrotten in den Ecken und Bodenlöchern, man muß da ein Bisserl drauf schauen.
Seit der letzten Sichtung war die Ratte zwei Mal da, einmal letzte Nacht, kurz, und einmal heute tagsüber, beide Male scheint sie nuhr schnurgerade durchmarschiert zu sein. Bildbeweis, aber nicht live gesehen. Aber heute nacht gab es auch Mäusekino. Ab und zu mal eine kleineMaus, das war immer, aber so eine Show wie es heute nacht gewesen sein muß, hatte ich noch nicht.
Ich werde die Boxen mal eine Weile leer sein lassen, auch die in Astgabeln und Ritzen sowie in einem Vogelhaus versteckten Nüsse bleiben lassen, und nur noch fünf Meisenknödelspiralen mit Walnüssen befüllen und 2-3 am Tag nachfüllen, an glatten Stammbereichen aufgehängt, daß die Ratte sich da nicht halten kann. Keine Haselnüsse, die fallen da einfach durch. Doof für meine Lagerhaltung. Und meine Hasel sind derzeit extrem klein
Stahlkugeln liegen seit Montag nachmittag bereit, aber die Chancen, das Vieh live zu sehen und nochmal unter Beschuss zu nhemen, sind jetzt nur noch sehr, sehr gering, durch die Blätter und Schatten, und gleichzeitige Blendung, wenn die Sonne voll scheint - mein Blickwinkel geht nach Westen. Anders gesagt, ich sehe fast nix mehr.
Heute nachmittag gab es zahlreiche Photos von drei Eichhörnchen, die auffällig eng miteinander unterwegs waren am Futterbaum und sogar Körperkontakt duldeten - beim Fressen. Ich denke, das war ein Muttertier und zwei Jungtiere, die aber nicht mehr so klein waren. Auch das habe ich so noch nicht zuvor per Kamera gesehen. Pärchen, ja, und natürlich die von mir vermutete Brüderschaft, mit der alles anfing: Kira, Taro und Sari, April 2020. Normalerweise können Hörnchen Nähe von vertrauten Artgenossen dulden, wenn man sich kennt und vielleicht noch eine Familie bildet, das wächst sich dann aber schnell aus, und Körperkontakt beim Fressen - da wird normalerweise jedes Tier sofort garstig außer sehr junge Hörnchen, die die Grenzen noch nicht kennen.
Ich versuch mein Glück damit, die Walnüsse in den Knödelspiralen sehr unzugänglich aufzuhängen. Und das bringt dann auch etwas kognitive Abwechlsung in den Hörnchenalltag... Die Ratte klettert zwar auf Bäume, aber so gut wie Eichis kann sie das nicht.
... ich mach mal in den nächsten Tagen einen Eintrag im Wiki zur Desinfektion und einen extra Thread auf. Das Thema ist bei uns Pflegestellen auch sehr strittig, jeder hat seine eigene Vorgehensweise ....
Und dir @Marc, wünsche ich ganz viel Glück in der Sichtung und dass das wirklich klappt. Ich habe nach dem Lapsus mit der Schlagfalle auf dem Balkon keine Ratten und Mäuse mehr, aber auch ein schlechtes Gewissen.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Danke. Ich habe die beiden Nussboxen vorläufig außer Betrieb genommen, sie stehen noch, aber leer und ohne Fensterplatte. Dazu die Zahl der Knödelspiralen auf fünf erhöht und hoffentlich für Ratte unzugänglich aufgehängt, nur mit Walnüssen. Darüber hinaus den Baum von den vielen Nussplittern und Schalen gesäubert. Gottseidank ist jetzt noch nicht Sammelsaison, für ein zwei Wochen probiere ich es mal so. Muß nur drei Mal am Tag runter und die viel zu kleinen Spiralen nachfüllen.
Das verdammte Gesträöuch am Boden macht es praktisch unmöglich, auch nur die Hälfte der am Boden liegenden leeren Nusschalen aufzulesen, ohne alles rausreißen zu müssen. Vielleicht irgendwie mit einem Sauger.
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