Ich denke auch, dass Dani Connor Wild das sehr gut ausgedrückt hat, dass man Allianzen bildet. Ich glaube die Sache mit den Einzelgängern oder nicht, hängt auch damit zusammen, dass unsere Wälder kaum noch mehr Nahrung für die Eichhörnchen haben, also drängen sie in die besiedelten Gebiete, da finden sie immer was, entweder Marcs Futterbaum, Vogelhäuschen, Kleingartenanlagen mit Beeren und Hasel- und Walnussbäume. Auch viele Baumhaselbäume sind ja "Straßenbäume". Sprich, der Wald wäre so groß gewesen und hatte so viel Nahrung, dass sie Einzelgänger bleiben. Aber in dem Moment, wo sie in ein Wohngebiet ziehen, müssen sie, um alle möglichst überleben zu können, Artgenossen zulassen, was ja auch erklärt, dass bei Marc 5 Eichhörnchen friedlich zusammen futtern. Das ist im Wildwald am Gehege genauso, da habe ich gestern auch 4 Eichhörnchen rumstromern sehen.
Und ja, diese Familienverbände sieht man jetzt öfters laufen. Und ja, die Mama zeigt bei den Ausflügen mit ihren Kindern, ihr "Revier", zeigt dem Nachwuchs, wo es Futter und Wasser gibt. Sie schult sie auch, was das Futter angeht: alles was sie frisst, fressen die Kleinen dann auch. Es ist nicht alles bei den Eichhörnchen angeboren. Und leider, bei den Ausflügen wird das ein oder andere "verloren", weil es sich zu weit weg vom "Verband" bewegt hat und dann die Mama nicht mehr findet. Manchmal schaffen wir es, wenn es schnell gefunden wird, eine Rückführung zur Mutter zu machen, manchmal wird es dann von den Fressfeinden geholt. Mittlerweile sind die Krähen schon fast der Hauptfeind, da die Krähen eine unheimlich starke Population entwickeln.
Die ersten Eichhörnchen waren dieses Jahr Mitte Januar geboren, d.h. die sind schon selbständig unterwegs, wenn sie es denn geschafft haben.
@Marc Das Alter der kleineren Eichhörnchen kann man am Besten am Schwanz erkennen. Ist er noch fast glatt, wie bei einer Katze, sind sie bei Ausflügen ca. 6 Wochen alt, ist er schon richtig aufgepuschelt und sie sind nur "kleiner", dann bestimmt schon 10 Wochen. Mit ca. 12 Wochen verlässt die Mama die Eichhörnchen in dem Kobel.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Heute war viel Gezucke und Hektik auf den Videos, bis zu drei Tiere gleichzeitg, die durchs Bild rasten, der Stress lag wohl am Regen, der dann auch später einen Teil der Aufnahmen wieder ruinierte durch Linsenbeschlagen. Die Tiere sahen sehr ruppig und zerzaust aus, so nass wie sie waren, praktisch unmöglich, sie zu identifizieren. Aber ein extrem dunkles Tier war erstmals zu sehen, ich bin sicher, daß es neu ist, so ein auffällig dunkles Tier hatte ich noch nicht. Auch sind viele Tiere mit Stupsnäschen zu sehen und Schwanzhaaren, die insgesamt weniger Volumen haben, aber glatt und dicht wirken, nicht zerzaust wie beim Fellwechsel. Das könnten relativ junge Tiere sein, vom letzten Jahr.
Also, fünf Tiere in live Ansicht gehabt, kein bekanntes dabei. Dazu kommen Kira und Taro und Stummel, alle drei ziemlich unverwechselbar, macht acht. Ob das Muttertier vorgestern eins von den vorher bezeichneten Tieren war, weiß ich nicht, aber die drei Jungtiere sind definitiv neu, macht elf, oder zwölf. Der Schwärzling oder Fast-Schwärzling heute und möglicherweise noch ein oder zwei weitere neue, jüngere Tiere, also - da kommt aber eine große Population zusammen, und wer sagt, daß ich sie alle gesehen habe, die hier leben. Zwölf sind es mindestens, vielleicht aber auch 14 oder 15. Also deutlich mehr als ich noch vor wenigen Tagen vermutet hätte. Wowh!
Die Bewohner im Erdgeschoß sagen ebenfalls, daß viel mehr Aktivität sei,m und jetzt häufiger mehrere Tiere im Garten zu sehen seien, gleichzeitig.
Das erklärt auch, warum die Nüsse schneller durchgehen als früher. Kein Scherz. Auch ein Indiz dafür, daß es mehr Appetitträger gibt.
Die WN und die Münstersche Zeitung (praktisch das gleiche, beide übernehmen die gleichen Artikel, schrieben schon letztes Jahr, daß es den Eichhörnchen in Münster sehr gut gehe. Ich dachte mir aber, woher wollen die das wissen, denn die Forstämter haben wohl kaum Personal, Geld, Zeit und Muße, Hörnchen zu zählen.
Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, vielleicht das Angebot im Paradies etwas zu verknappen und somit Tiere zu ermutigen, auch woanders zu suchen und abzuwandern. Es kann nicht Sinn der Sache sein, sie bis zum Wintereinbruch hierher zu locken, und dann stehen sie da und leiden vielleicht an der Wohnungsnot.
Ich werde wohl die Walnüsse einschränken, die sind derzeit gerade wieder heißbegehrt, während die derzeitigen Haselnüsse sehr klein sind (fallen in den Meisenknödelhaltern auch einfach durch) und gar nicht so gern genommen werden wie die, die ich sonst kaufte, weil sie größer waren. Aber die waren beim letzten Bestellen gerade extrem teuer.
@Marc Das Alter der kleineren Eichhörnchen kann man am Besten am Schwanz erkennen. Ist er noch fast glatt, wie bei einer Katze, sind sie bei Ausflügen ca. 6 Wochen alt, ist er schon richtig aufgepuschelt und sie sind nur "kleiner", dann bestimmt schon 10 Wochen. Mit ca. 12 Wochen verlässt die Mama die Eichhörnchen in dem Kobel.
Verstehe. Da fehlt mir einfach die praktische Erfahrung, ab wann die Kleinen zu solchen Expeditionen mitgenommen werden. Auf Youtube sieht man ja immer nur Filme, wo die faulen Racker sich von der Mudda einzeln rumtragen lassen. Aber nicht, daß die ganze Familie herumreist und zum gemeinsamen Picknick ausrückt, über weitere Entfernungen.
Zitat von Marc im Beitrag #302Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, vielleicht das Angebot im Paradies etwas zu verknappen und somit Tiere zu ermutigen, auch woanders zu suchen und abzuwandern.
Im Moment gibt es wirklich viele Eichhörnchensichtungen, liegt m.E. noch am knappen Nahrungsangebot. Außer frischen Knospen finden sie noch nicht viel (Nüsse noch gar nicht, Vogelbeerstreucher, Beerensträucher, Bucheckern, alles nicht vorhanden). Viele Gartenbesitzer beenden jetzt die Vogelfuttersaison, weil die Tiere in der Natur ja jetzt sehr viel finden. Ja und nein, sie sind auch gerade mit ihrer Brut beschäftigt und würden sich über einen Meisenknödel bestimmt freuen.
Ich denke in 4 Wochen wird die hunrige Knusperschar bestimmt kleiner ... versprechen kann ich es natürlich nicht. Deshalb, ich würde aktuell noch nicht einschränken, es gibt noch so wenig und die Eichies haben durch den Winter an den Kräften gezehrt und die Eichkatzen sind in der Aufzucht.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Okay. Ich dachte auch eher an eine Entwöhnung in Hinsicht auf ein rechtzeitiges Ausziehen und Quartierfinden, bevor der Winter kommt. So wie ihr eure Schützlinge ja auch nicht zu spät im Jahr noch auswildern wollt.
Ja, im August sind wir da tatsächlich auch schneller "unterwegs", aber die Saison steht ja vor der Tür, d.h. der Frühjahrswurf kann sich Zeit lassen. Alle im August geborenen Hörnchen werden nicht mehr ausgewildert, die finden keine Nahrung und können noch keinen Kobel bauen, da hast du Recht.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Hallo @Marc, das ist ja wirklich erstaunlich, daß sich zur Zeit vielleicht bis zu 15 Eichhörnchen an den Nüssen in Deinem Futterbaum laben!
Der Garten Eden muß sich unter den münsteranischen Hörnchen herumgesprochen haben. Und ich denke wie Swiffy, daß die Tiere momentan auf jeden Fall noch Nahrungsunterstützung brauchen, denn es gibt in der Natur noch viel zu wenig, noch keine Fichten- und Tannenzapfen oder all die anderen Baumfrüchte, von denen sie später im Jahr zehren können, sondern nur Blüten und Knospen. Für Dich bedeutet das natürlich eine nicht unerhebliche Erhöhung Deiner Nußrechnung, denn 15 Hörnchen brauchen bedeutend mehr als nur Deine drei Stammgäste. Aber wenn Du es Dir leisten kannst? Ich würde Dir so gerne ein paar Hörnchen abnehmen - wenn das nur ginge. Wie in meinen Beiträgen "Zur Hörnchenlage in Neunkirchen" zu lesen ist, haben wir zum ersten Mal im Spätsommer 2021 ein Eichhörnchen in unserem Garten gesehen, ganz selten auch mal zwei. Seitdem stelle ich jeden Tag Nüsse, Sonnenblumenkerne und Wasser in den Garten, und das erste Hörnchen (Fluffy, ein Weibchen, sehr hübsch, mit dunkelbraunem Fell und einem fast schwarzen Schwanz), kam dann auch mit Unterbrechungen (einmal genau 3 Monate lang) bis zum 19. September 2022. An dem Tag habe ich sie das letzte Mal gesehen. Danach kam ein rotes Hörnchen (Rusty) knapp 3 Monate lang und kurz vor Weihnachten 2022 wieder ein anderes rotes. Wir nannten es Foxy wegen seiner fuchsroten Farbe. Nach dem 25. Dezember kam Foxy auch wieder 3 Monate lang nicht (wie vorher Fluffy), aber glücklicherweise kam es gegen Ende April 2023 wieder regelmäßig, einmal sogar sieben Tage hintereinander! Im Mai konnte ich ihn dann als Eichkater identifizieren. Foxy blieb dann leider auch ab Mitte Mai weg. Und – kaum zu glauben – vergingen wieder gut drei Monate, bis das nächste Hörnchen im August 2023 kam, wieder ein braunes mit großem buschigem und fast schwarzem Schwanz, und auch ein zweites braunes Hörnchen kam an einigen Tagen im September 2023. Im Oktober und November wurden die Hörnchenbesuche spärlicher, und das letzte Hörnchen habe ich am 29. November 2023 gesehen. Das sind jetzt also schon 4 ½ Monate ohne Eichhörnchen in unserem Garten, ich bin sehr traurig darüber. Futter und Wasser stehen jeden Tag im Garten bereit, aber kein einziges Hörnchen kommt.Zwei Jahre und zwei Monate haben wir also viel Glück mit Hörnchen gehabt – warum kommt jetzt gar keins mehr? Das ist sehr hart. Ab und zu finde ich geöffnete leere Nußschalen im Garten; die Erinnerung an unsere glückliche Hörnchenzeit treibt mir die Tränen in die Augen. Ich habe es so genossen, den Hörnchen morgens zuzusehen, wie sie Nüsse versteckten oder auch ab und zu vor Ort knackten und verspeisten. Ich hätte also liebend gern Deine überzähligen Hörnchen. Ich glaube jetzt auch fast nicht mehr, daß wir nochmal Eichhörnchen in unserem Garten begrüßen dürfen - der Garten ist nicht ideal gelegen für die Tiere, der rückwärtige Teil des Hausgartens grenzt an die Hauptstraße durch unseren Ort. Es gibt dort zwar einen Erdwall, der mit einer Natursteinmauer befestigt ist, und auf dem Wall gibt es eine gut 2 Meter hohe Thujahecke. Aber gleich dahinter auf anderen Seite des Erdwalls verläuft eben dummerweise die recht verkehrsreiche Hauptstraße. Die Hoffnung gebe ich aber noch nicht auf und bringe weiter jeden Morgen Nüsse in den Garten für die Hörnchen. Wir haben jetzt im Frühjahr vor, zwei Haselnußbüsche im Garten zu pflanzen – natürlich wird das eine ganze Weile dauern, bis die Nüsse tragen. Aber vielleicht können wir damit wieder Eichhörnchen in den Garten locken.
bitte gib die Hoffnung nicht auf, dass wieder Hörnchen bei Dir auftauchen! Auch meine Stammhörnchen haben sich im Winter nicht oft blicken lassen. Speedy z. B. - der "Chef im Ring" - kam teilweise nur zum Trinken, wenn überhaupt auf den Balkon. Und wenn ich nicht ständig am Fenster geklebt und nach ihnen Ausschau gehalten hätte, hätte ich es aus der Wohnung heraus nicht mitbekommen, dass sie durchaus aktiv waren. Halt unten im Garten oder in den Bäumen/Büschen. Was ich nur mitbekommen habe, weil ich immer wieder am Beobachten und Lauschen war.
Wenn mein Gehör mal nachlässt, werde ich definitiv nicht vor einer Hörgeräteversorgung zurückschrecken. Ich brauch das auch, sie zumindest zu hören, wenn sie schon nicht zu sehen sind. Ich kann die Geräusche mittlerweile sehr gut unterscheiden ohne es zu sehen, wie der Baum/das Gebüsch wackelt. Auch im Dunkeln das Geknabber, ob das von einer Maus oder einer Ratte ist...
Wenn die Hörnchen an den Baumstämmen oder den Gebüschen unterwegs sind, sind das ganz typische Geräusche. Und wenn (wie im Winter) nichts belaubt ist, dann kann ich das Knacken/Rascheln der Äste unterscheiden, ob das vom Wind oder einem Hörnchen ist.
Ich reagiere allerdings auch sensibler auf mein Umfeld.
Ich kann Dich so gut verstehen, dass es Dir die Tränen in die Augen treibt ob der glücklichen Hörnchenzeit! *mal tröstend umarme* Ich zähl(t)e sie jeden Tag ab, ob die Stammhörnchen zumindest im Garten oder bei Nachbars zu sehen waren, wenn sie schon nicht auf den Balkon kamen. Und es ging mir schlecht, wenn ich auch nur eines nicht gesehen und eindeutig identifiziert habe. Da sprang sofort die Denkmaschinerie an, ob alles okay ist, es ihm/ihr gut geht usw.
Die Situation mit der Hauptstraße bei Dir ist bedrückend oder anders ausgedrückt .... fatal. Ohne die Hauptstraße hätte ich gesagt, dass es relativ normal ist, dass sie sich im Winter und Anfang Frühjahr mau machen. Aber trotzdem. Bitte gib die Hoffnung nicht auf und stell weiterhin Futter und Wasser hin! Wenn es Nachwuchs geben sollte, wird es dauern, bis zumindest die Mütter wieder auftauchen und auch ihre Kleinen an die Futterquelle führen können, zumal über so gefährlichen Weg. Da müssen die Kleinen fit und flink sein, um auch diese Gefahr umschiffen zu können.
Ich finde es toll, dass ihr Haselnuss-Sträucher pflanzen wollt!!!
Vielleicht ein Nistkastenabgebot machen, unter de Dachgiebel oder so? Ich las allerdings, daß solche Kästen keineswegs so leicht angenommen werden, wie man sich das wünscht, also realistisch bleiben.
Vielleicht aber auch keinerlei derartige Angebote machen - angesichts der nahen Hauptstrasse...
Bei mir ist das wohl sehr viel idealer, gebe ich zu, alles Einfamilienhäuser und einige kleinen Reihenhäuser, der Block besteht innen aus Gartenanlagen, die umliegenden Strassen sind sehr verkehrsruhig, extrem ruhig sogar, auch die nahe Hauptstrasse hat inzwischen weniger Verkehr, ich glaube nicht, daß die Tiere sie kreuzen.
Daß es bis zu 15 Tiere sind, heisst eben: bis zu 15 Tiere, und das auch die ganze Nachbarschaft umfassend. Und ob wirklich alle davon regelmäßig zum Fudda kommen, ist nicht sicher. Ich bin mir auch sicher, daß es Abwanderungen und Verluste geben wird. So geht das eben.
Taro - das Narbengesicht - ist jetzt ungewöhnlich lange nicht mehr gekommen, für seine Verhältnisse. Er war fast immer ein täglicher Gast, vier Jahr lang. Das ist wohl nur menschlich, daß ich an den drei Nussketieren, mit denen alles anfing, doch noch mal besonders hänge. Sari nun schon längere Zeit wieder abwesend, Taro für seine Verhältnisse ebenfalls - zur Zeit kommt nur Kira von den dreien, und auch er wirkt - besonnen, wenn ich optimistisch bin, müde, wenn ich weniger optimistisch bin. So ist das eben. Sie sind in ihrem fünften Lebensjahr, für freilebende Hörnchen ist das viel. Statistisch soll nicht einmal jedes hundertste Eichhörnchen 5 Jahre schaffen.
Witzig, wie die Neuzugänge sich so keck and rauflustig aufplustern, wie die drei Nussketiere 2020 und 2021. Wenn sie jung sind, glauben sie alle, alles gehöre ihnen und sei nur für sie da. Wenn sie älter werden, scheint sich das etwas zu legen - so lange kein Mangel herrscht. Aber auch den Überfluss zu teilen, das müssen sie erst einmal lernen. Wenn sie jung sind, herrscht eher die Attitüde "Ich king of the hill - du nix."
Taro, Sari - es war aber auch in den vergangenen Jahren so, daß sie sich im Laufe des Frühlings rarer machten und verreist waren. Ein paar Wochen später waren sie plötzlich alle drei wieder da. Vieleicht ist es auch dieses Mal wieder so.
Squirrel, die Lage ist bei Dir ist wohl sehr schlecht mit dieser Hauptstraße. Daran kannst Du aber leider nichts ändern. Außerdem kann ja in Deiner Nähe auch noch irgendwo eine Futterstelle sein. Wenn die Eichhörnchen hungrig genug sind, dann werden sie auch wieder weitere Wege in Kauf nehmen. Die Idee mit den Haselnussbüschen ist super, das dauert zwar aber auch in Zukunft ist dann für die kleinen Räuber gesorgt. Ich drück Dir ganz fest die Daumen, das Du wieder Eichhörnchen füttern kannst.
Und Marc, Dir drücke ich die Daumen, das Taro und Sari sich auch wieder einfinden. Ist bei mir aber auch so, das in jedem Jahr Eichhörnchen verschwinden. Das geht ja auch nicht anders, sonst würde es ja viel zu voll werden. Ich hatte das schon einmal geschrieben, solange ich es nicht genau weiß sind sie für mich einfach in ein neues Revier gewandert. Ist nur schade, wenn es dann gerade die "besonderen" Eichhörnchen sind, an die man sich gewöhnt hat und an die man sich gerne erinnert.
Die liegen auf Mallorca am Strand und lassen sich mit Haselnusslikör vollaufen. Ist bius jetzt jedes Jahr so gewesen, im Laufe des fortgeschrittenen Frühlings tritt fast tote Hose auf, und im Sommer sind dann plötzlich doch alle wieder da gewesen. Alle - was aus Altersgründen naürlich nicht immer mehr so bleiben wird. Vor zwei Jahren dachte ich schon mal für 6 Wochen oder so, ich bliebe auf meinem damals frischen 40 Kilo Nussvorrat sitzen.
vielen lieben Dank für Euren aufmunternden Zuspruch. Es ist auch tröstlich zu wissen, daß es bei Euch ähnlich zugeht, also im Winter und zeitigen Frühjahr kaum oder nur wenige Hörnchen kommen, noch nicht einmal der Stammgast Taro bei Marc. Allerdings scheint es bei Dir, ardilla, auch zu dieser Jahreszeit unverminderten Hörnchenbetrieb zu geben. Ich werde also geduldig sein und natürlich weiterhin täglich Futter und Wasser für die Eichhörnchen in den Garten stellen. Leider kann ich nur Haselnüsse und Sonnenblumenkerne in Schale hinstellen, denn sobald eine Walnuß dabei ist, kommt eine Elster angeflitzt und stiehlt sie. Die sind sehr frech hier bei uns. In einem hohen Baum, der straßenseitig vor der Hecke des linken Nachbarn wächst, haben sie ein Nest gebaut, und es gibt außer dem Elternpaar mindestens 2 Jungvögel, leider. Die Elstern würden auch sofort jegliche Nußkerne verschlingen, wenn ich die in einer Schale für die Hörnchen in den Garten stellen würde. Ich habe das schon ein paar Mal versucht - zwecklos.
Ja, da kann ich nur beipflichten und das sagen auch alle Wildtierpflegestellen: "selektives Füttern" nur einer Tierart funktioniert einfach nicht. Hängt man Fettklopse auf, picken Tauben unten die Reste ab.
Zwei Storys am Rande: 1. ich stand im Wohnzimmer und habe Futter nachgelegt (die 8 fressen wie die Wilden, beziehungsweise verbuddeln alles in den Kissen und unter den Decken). Ich habe seit ca. 3 Monaten einen Nistmaterialspender für Vögel am Balkon und heute, 2 Meisen, haben sich daran bedient. Geht doch, aber es braucht seine Zeit!
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2. ich stand am Küchenfenster mit unserem Neuzugang Philipp (der aber jetzt schon in einer anderen Pflegestelle ist, kommt gleich in den Blog) und sah, wie ein rostrotes Eichhörnchen am Haus gegenüber das Dach runter, Regenrinne runter und dann auf die Hecke ging. Wir haben seit fast 2 Jahren keine Eichhörnchen mehr in der Siedlung, weil das Autobahnkreuz Dortmund/Unna übel umgebaut wird. Der natürliche Lärmschutzwall ist abgerissen, jetzt kommen die künstlichen Lärmschutzwälle, das hat die Eichies vertrieben. Aber gestern habe ich wieder eins gesehen. Keine Frage, mit Philipp "runtergerannt" und ein paar Nüsse auf den Rasen geworfen . Nur unseren Balkon hat es bisher noch nicht entdeckt.
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Seit gestern kommt die Ratte. Und zwar den ganzen Tag über, ist richtig fleissig. Heute auch, den ganzen Tag lang. Hat definitiv die Lage gepeilt und was dazu gelernt.
Und sie greift die Hörnchen an. Beachte die Zeitindizes, die Bilder liegen eine Sekunde auseinander. Ich habe noch zwei weitere solche Sequenzen, aber verschwommener, die Eichis jedes Mal auf der Flucht, die Ratte im Vorwärtssturm.
Oder hier:
Hat jemand eine Idee? Muß ich mir Sorgen machen wegen Krankheitsübetragungen? Das verdammte Rattenvieh klettert sogar teilweise von oben herab, wie ein Hörnchen.
Noch zwei harmonischere Schüsse:
Die Eichis scheinen in der Tat hektischer geworden zu sein, und sind viel mehr auf der Hut.
Kannst Du nicht Deine Zwille gegen die Ratte einsetzen? Da Du so treffsicher bist, müßtest Du sie doch erwischen können, wenn sie auf dem Futterhausbrett sitzt und Nüsse klaut und verspeist. Ich denke, das würde ihr einen gehörigen Schrecken einjagen. Natürlich darf bei Deinem Abschuß kein Hörnchen in der Nähe sein.
Was ist mit der weißen Katze, hat sie inzwischen die Nase voll oder lauert sie immer noch den Hörnchen auf den Garagendächern auf?
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