Hab Deinen Kanal abboniert, sind ja stramme Burschen, Deine Nussketiere 🐿😉😁 Ich bewundere immer, wie Ihr die so auseinander halten könnt, da habe ich immer noch Schwierigkeiten
Zitat von ardilla im Beitrag #212Hab Deinen Kanal abboniert, sind ja stramme Burschen, Deine Nussketiere 🐿😉😁
Ich füttere Vollkraftnüsse!
Swiffy, ja, nur Kater hier. Vielleicht waren bei den Tieren Vier, Fünf und Sechs Weibchen dabei, konnte ich aber nie genau klären, und die kommen ja auch schon lange nicht mehr.
Ein Bild für die Götter heute morgen, und dann keine Kamera in Aktion...
Habe die Tränke mit Heisswasser bestückt, um kurz nach Acht, damit es bis in den Vormittag hinein flüssig bleibt. Die Hörnchen hier sind derzeit nur von 8 bis 11 aktiv, und wir haben hier minus 6 Grad gehabt, die Tränke war ein Eisklotz und die Tiere, dachte ich, bleiben bei dem Frostschock eh im Kobel, nachdem sie die beiden letzetn Tage wieder tüchtig abgeräumt hatten. Außerdem nahm ich die Kamera ab und mit hinein, Batterien wechseln.
Wie ich wieder rausgehe, um sie wieder aufzustellen, sehe aus der Entfernung durch die Hecke und erstarre, da sind alle drei Nussketiere gemeinsam beim Grog, tunken ihre Schnuten gleichzeitig in das warme Nassgetränk, und das auf engstem Raum, ohne zu raufen! Und das, obwohl bislang einzig Taro beim Saufen beobachtet wurde und die beiden anderen die Tränke rundweg ignorierten, seit letztem Jahr!
Sowas Blödes, eine unglaubliche Szene - und just dazu die Kamera nicht in Betrieb. Das glaubt mir doch niemand...
schöner Bericht und warum nicht, Eichhörnchen sind nun mal nicht doof!!! Unsere "Schrebi"besuche werden auch immer kürzer, gestern streckte sie nur kurz den Kopf aus ihrem Kobel, nahm zwei Nüsschen und Wolle an und verzog sich ... nicht schön für uns, aber sie soll jetzt ihre Winterruhe halten, sie hat es sich verdient und bei den Temperaturen, bleibt man einfach im kuschelig warmen Bett! Recht hat sie!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Gestern, bevor es gegen Abend mit dem Stürmen anfing, paradierte meine derzeitige Nussfresserbesatzung doch tatsächlich in der mir bekannten derzeitigen Vollbesetzung. Natürlich hatte ich wegen des Regens Minuten zuvor die Kamera reingeholt, um nicht ein paar hundert stromteure Photos zu bekommen, die nur den Wassertropfen vor dem Objektiv zeigen... Doof gelaufen.
Wenn ich so die Berichte lese von den tragischen Verlusterfahrungen anderer Hörnchenversorger, dann muß ich sagen, daß ich die letzten vier Jahre doch ganz schön Glück gehabt habe, denn solche Verluste und Tragödien haben sich bei mir bislang nicht ereignet. Einzig bei Sari (* Frühjahr 2020) bin ich mir nicht sicher, ich habe ihn schon mehrmals totgesagt, und dann war er nach zwei, drei Monaten plötzlich doch wieder da, aber jetzt ist er schon sehr sehr lange nicht mehr erschienen. Kira und Taro kommen nach wie vor regelmäßig, auch bei Wind und Wetter, und wirken beide topfit, beide ebenfalls geboren im Frühjahr 2020.
Neben Kira und Taro meldeten auf der gestrigen Parade die beiden anderen derzeitigen Residenten Anwesenheit, Stummel, ein schüchternes, kleines Hörnchen aus dem Frühjahr letzten Jahres, daß sich entgegen meiner bösen Vorahnung doch tatsächlich durchgebissen hat aber nicht der Hellste ist, und Katze, die die erste wirklich bestätigte Eichkatze hier im Garten ist, auch sie tauchte als kleines Tier erstmals letzten Winter auf, und sie sieht wie eine Kopie von Kira aus, die Verwechslungsgefahr ist sehr hoch, ich kann sie nur am Verhalten und an ihrer spitzer zulaufenden Schnauze und ihren schmaler geformten Augen von Kira unterscheiden, der auch etwas größer und "bulliger" wirkt, die Fellfarbe ist bei beiden einheitlich hell und identisch. Sie war jetzt längere Zeit nicht da, und wenn sie geschlechtsreif gewordne ist am Ende letzten Jahres ist sie vielleicht Mama geworden und hatte zu tun, es ist sehr schwer zu erkennen mit dem Fernglas, aber ich meine, deutlich entwickelte Zitzen erkennen zu können, ich hatte auch zuvor schon den Eindruck, daß sie eine Katze ist. Sie nahm auch nur zwemal einen schnellen Snack, und hatte es offenkundig sehr eilig, wieder irgendwohin zu kommen.
Kira und Taro gehen jetzt also in ihren fünften Frühling, das ist für wildlebende Eichhörnchen schon mal eine Ansage. Ich freue mich sehr. Sie kennen die Welt nur mit meiner Futterstation, und ich schmeichle mir gerne mit dem Glauben, daß ihr langes Leben auch ein wenig an mir liegt. Die Statistik sagt, daß nicht einmal jedes hundertste Eichhörnchen in Freiheit seinen fünften Geburtstag erlebt, las ich einmal (und nicht einmal jedes zehnte wird drei Jahre alt).
Kira und Taro sind mir auch sehr vertraut, was nicht heißen soll, es gebe engen Kontakt. Es gab einige ganz seltene nahe Begegenungen, mehr nicht, und sie geraten nicht mehr in totale Alarmstimmung, wenn ich mich nähere, und ziehen sehr gemächlich ab, manchmal beobachten sie mich auch einfach, aber nur selten (ode rich merke es nicht...). Sie scheinen den Zusammenhang zwischen mir und dem magisch gedeckten Nussbaum begriffen zu haben, aber Dankeskarten schreiben sie mir deswegen noch lange nicht. Sie lassen sich etwas mehr Zeit, bevor sie sich vor mir gemässigten Schrittes zurückziehen, das ist alles, und ich locke oder bedränge sie nicht. Ich kann die Verhaltensänderung mir gegenüber erkennen, weil ich Kira und Taro ihr ganzes Leben kenne, seit sie bei Muttern ausgezogen sind, aber Innigkeit von ihrer Seite mache ich keine aus, und das ist auch okay so, auch wenn etwas in mir natürlich klammheimlich ein Bisserl enttäuscht ist, man hofft ja schon auf mehr. Auch die Änderung in ihrem Charakter, bedingt durch ihre zunehmende Lebenserfahrung und -spanne, kann ich klar erkennen, weil ich den Vergleich habe, wie sie anfangs als Punks und Jungspunde waren. Sie sind nicht mehr so futterneidisch untereinander, das Spiel "Last man standing" wird nicht mehr gespielt, sie tändeln auch nciht mehr so achtlos verspielt, wenn sie mit sich alleine waren, agieren besonnener und - ja, ich sage mal "souveräner", abgeklärter. Ich glaube, sie haben begriffen, daß keine Not ist, sich gegenseitig zu verjagen, da immer eine gedeckte Tafel vorgefunden wird, jederzeit. Und so kommt es, daß sich die beiden beim Fressen auch bei Unterschreiten früherer sozialer Sicherheitsdistanzen zueinander zu tolerieren gelernt haben. Es wird weniger gerauft und verjagd. Früher hat Kira alles vom Baum gejagd, das auch nur auf vier Meter heran kam. Jetzt - arrangiert man sich.
Von den 4 oder 5 weiteren Hörnchen, die ich letzten Winter als Gäste hatte, ist anscheinend nur Katze dageblieben, was aus den anderen wurde, weiß ich nicht, und Stummel ist wie gesagt aus dem Wurf im letzten Frühjahr. Ich hoffe, sie sind nur abgewandert und es ist nichts Schlimmeres passiert - aber man kennt eben die Statistik. Ich darf nicht wie selbstverständlich erwarten, daß sie alle überlebt haben. Es ist gnadenlose Natur da draußen, kein Streichelzoo.
Aber Taro und Kira sind noch da, sind anscheinend gesund und kräftig und scheinen ja auch guten Unterschlupf gefunden zu haben, irgendwo. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sie sehe! Momentan sind wieder Walnüsse der Renner, es scheint da Phasen zu geben, die mehrmals jährlich, alle paar Wochen, wechseln, und in denen entweder Wals oder Hasels der Renner sind, selten sind beide Sorten gleichzeitig beliebt. Taro und Kira haben sowieso einen Spleen, denn andere Nahrungsangebote, auch solche, die im Ruf stehen, sehr beliebt bei Eichhörnchen zu sein, werden seit Jahren beharrlich verschmäht. Sogar Sonnenblumenkerne werden verweigert, es sei denn, sie sind geschält (und dann kommen die Meisen und kacken alles voll, auch die Wasserschale, deshalb mache ich das nicht). Auch Obst jeder Art - Fehlanzeige, wird abgelehnt. Rund sechshundert Euro kostet mich die Nussorgie im Jahr.
Toi-toi-toi für die Nussketiere! Vier Lebensjahre sind voll! Mögen es noch mehr werden! Wenn ich Kira und Taro ein paar Tage nicht gesehen habe, fehlt mir was.
P.S. Es hat zwei Jahre gedauert, aber inzwischen wird die Tränke von allen Tieren angenommen. Im ersten Jahr ihrer Existenz hat sich nur Taro regelmäßig bedient, niemand sonst.
Super, vielen Dank für die ausfühliche, belustigende, nachdenklich machende Beschreibung deiner Eichhörnchen!!!
Ich denke, viele, die Eichhörnchen im Garten oder auf dem Balkon haben, können genau das Verhalten nachvollziehen. Geht man zur Futterstation, zieht Hörnchen sich respektvoll zurück, vornehmlich nach oben, um dann quasi an der Poleposition zu stehen auf die ersten und vermeintlich besten Nüsse!
Und ja, 4 Jahre sind ein stolzes Alter für Wildeichhörnchen und ich bin auch fest davon überzeugt (auch aufgrund von anderen Berichten, die hier nicht im Forum stehen), dass das Füttern der Eichhörnchen zum Überleben oder zum längeren Leben unserer Puschelschwänze beiträgt. Sie haben es verdient. An anderen Seiten verkürzen wir ihr Leben. Deshalb, super, klasse, vielen, vielen Dank für Deine Mühen und die Euros, die du darauf verwendest.
Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Danke für Deinen Bericht über Deine Eichhörnchen, es macht Spaß ihn zu lesen. Das Kira und Taro jetzt schon in das fünfte Lebensjahr gehen ist beachtlich und ich bin mir ziemlich sicher, das Du daran einen ordentlichen Anteil hast . Schade das Sari anscheinend nicht mehr kommt. Viele Deiner Beobachtungen kann ich auch bestätigen. Zum Beispiel der Wechsel der Vorlieben bei Wal- und Haselnüssen. Bei den Eichhörnchen die schon länger zur mir kommen beobachte ich auch, das sie nicht ganz so scheu sind. Sie verschwinden zwar auch kurz, wenn ich Futter nachlegen will, aber sie sind nie weit weg und schauen meist im nächsten Moment auf der anderen Seite umd die Ecke, ob die Luft rein ist und ich fertig bin . Dankeskarten habe ich auch noch nicht erhalten . Und auch diese Tragödien sind mir bisher erspart geblieben. Es verschwinden in jedem Jahr Eichhörnchen, das würde ja sonst auch zu voll werden. Für mich haben sie dann das Revier gewechselt, solange ich sicher nichts anderes weiß. Was da so jedes Jahr für Nüsse und anderes Futter drauf geht, da habe ich keinen Überblick. Ich würde die Nüsse schon gern mal auf einem Haufen sehen, den die Räuber bei mir bis jetzt weggeschleppt haben, da kommt einiges zusammen. Allerdings habe ich gestern ein 10 Kilo Paket Walnüsse bekommen und da habe ich mich sehr gefreut, kam im letzten Jahr auch schon einmal.
Also ich drücke Deinen Senior Eichhörnchen ganz fest die Daumen, das sie noch einige Jahre ihre Nüsse bei Dir abholen können und den Junior Eichhörnchen natürlich auch
Hallo @Marc, ich finde es auch ganz toll, daß Deine Hörnchen Taro und Kira nun schon 4 Jahre alt und dabei fit und gesund sind. Das ist zweifellos Deiner unermüdlichen Unterstützung mit Futter und Wasser zu verdanken. Darauf kannst Du wirklich stolz sein. Und was die Kosten angeht - meine Güte, 600 Euro pro Jahr allein an Nüssen! Hast Du auch die Möglichkeit, bei Dir in der Nähe Wal- und Haselnüsse und auch Baumhasel zu sammeln? Ich versuche auch, immer mal wieder Deine YouTube-Seite zu besuchen, um mir etwas mehr von Deinen Videos anzuschauen; leider bin ich noch nicht durch, da sie recht lang sind und schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. In Deinem Video „Hörnchens im Winter 2021/22“ fand ich eine Stelle lustig, wo das Hörnchen sich eine Walnuss aus dem Futterkasten geangelt hat, die Nuß auf das Sitzbrett deponiert und sich dann noch eine Haselnuß nimmt. Dann hält es die Walnuß fest, legt darauf die Haselnuß und knackt und frißt letztere, ohne die Walnuß loszulassen. Das erfordert schon einiges an Geschicklichkeit und Können – ein Kunststück, das ich bisher noch bei keinem Hörnchen gesehen habe. Ich empfehle, sich das Video anzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=OPJgdABTXcA
Die besagte Stelle mit den zwei Nüssen ist zu sehen von 1:16 bis 2:34. Es schadet aber nicht, sich das ganze Video anzusehen, es ist nur 6:24 Minuten lang. Das Hörnchen müßte Taro sein mit dem dunklen Schwanz, richtig? Es wäre schön, wenn Deine Eichkatze Nachwuchs hat und später auch ihre Babies in den Garten mitbringt. Hat sie einen Namen oder heißt sie nur „Katze“? Du schreibst, sie sieht Kira sehr ähnlich. Vielleicht ist er der Papa? Und Stummelchen, so ein niedliches kleines Hörnchen, wie in Deinem Video "Osterhörnchen" zu bewundern ist. Kommt es regelmäßig? Deiner Schätzung nach müßte es im kommenden Frühjahr ungefähr ein Jahr alt sein. Ich würde nicht so hart sein, es ist bestimmt nicht doof, sondern noch jung und unerfahren. Ich bin der Überzeugung, daß alle unsere Eichhörnchen, auch die amerikanischen Grauen und die anderen Hörnchenarten, clevere Tiere sind. Das haben Forscher schon in einer ganzen Reihe von Untersuchungen bestätigt. Ich nehme an, Stummel ist auch ein Eichkater (?) Kann er inzwischen Wal- und Haselnüsse knacken? Ich glaube, Du hast früher schon einmal geschrieben, daß Du ungefähr weißt, wo Taros und Kiras Kobel sind. Weißt Du auch, wo die Eichkatze und Stummelchen wohnen? Arbeitest Du an einem neuen Video vom letzten Winter oder waren die Hörnchen nicht aktiv genug, um Videos aufzunehmen? Bei Deinen neueren Videos gibt es Musik dazu, die mir sehr gut gefällt – langsamer Jazz, oft ein Trio mit Klavier, Kontrabaß und Schlagzeug, sehr schön!
Nein, ich sammele nicht in der Nachbarschaft. Nachbarns hatten die Strasse rauf und runter zwar freundliches Interesse an Eichhörnchen gezeigt, aber sobald ich vorschlug, sie könnten bei sich auch etwas aufstellen, und sei es nur Wasser oder ein Futterhaus, wurde das Thema zu den Akten gelächelt.
Wir haben hier ein Gewächs im Garten, das ich für einen Baumhasel halte, aber komischerweise nehmen die Tiere nichts davon. Ironischerweise ist das der Futterhausbaum. Bin aber nicht sicher, kenne mich mit Botanik nicht so aus. Die Früchte sind aber erst weißblütrig, später groß und schwer, mit grünlich-weißem Innenleben.
Die Fremdfressverweigerung meiner Tiere und ein, zwei Stellen in den Videos von Dani Connor, unlängst ihre Blaubeerfütterung, bestärken mich darin, anzunehmen, daß Eichhörnchen meistens nur das fressen, was die Mutter ihnen angelernt hat. Oder der menschliche Ersatz. Ihrer selbstständigen Experimentierfreude scheinen mir enge Grenzen gesetzt zu sein. Was schon Klein-Hörnchen nie fraß, frisst das erwachsene Horn nimmermehr.
Ich erinnere mich an die Videostelle, die Du beschreibst. Ja, manchmal machen sie schon verrückte Kapriolen, besonders früher, heutzutage sind sie sehr viel weniger spielerisch und sehr zweckorientiert: meistens schnell rein, Nuss grabschen, schnell wieder raus - das aber zuzeiten im Akkord. Der Rekord liegt bei über drei Nüssen pro Minute. Der Ernst des Lebens lehrt wohl einen Preis. Schade, aber wenn's dem Überleben dient...
Ja, Stummel ist der Star in "Osterhörnchen", ich hatte damals sehr stark den Eindruck, daß es zu früh von der Mutter getrennt wurde, aus welchen Gründen auch immer. Aber das ist meine subjektive Wahrnehmung. Er stellte sich aber schon sehr tolpatschig an, und ist auch heute noch sehr langsam - vielleicht der Grund, warum die Mutter es rauswarf. Immerhin, Kira und Taro schonten ihn und verzichteten darauf, ihn zu verjagen, gingen sogar sehr rücksichtsvoll mit ihm um, zogen sich unauffällig zurück. Das war schon sehr ungewöhnlich. Welpenschutz, denke ich, wie Swiffy ja auch schon mal sagte. Oder einer der beiden ist der Vater, was möglich ist, denn Taro zog eine zeitlang mit Katze (sie heisst einfach so) im letzten Herbst um die Häuser und wich ihr nicht von der Seite, immer schön im korrekten und stets gleichen Abstand, nicht zu nah und nicht zu fern, als wären sie mit einer Stange verbunden, wie sich das bei Hörnchens gehört. Falls da was dran ist, haben die beiden aber schon vorher was gehabt, und Katze wäre älter, als ich bislang annehme, sonst käme es mit der Geschlechtsreifung und Stummels Geburt nicht hin, glaube ich.
Aber da ist vieles, was ich annehme, nur blanke Spekulation. Wissen weiß ich nix.
Ich bin überrascht, daß sich überhaupt Leute diese Filme ansehen. Die meisten wurden noch in HD aufgenommen und zeigen immer den gleichen Bildwinkel, erst seit letztem Jahr habe ich eine 4K Kamera die es mir erlaubt, im Bild zu zoomen und den Kamerawinkel per Ausschnittsvergrößerung zu verändern, so wird es abwechslungsreicher. Aber im Grunde sind das nur "Logbücher". Und über 80% der Zeit sind Kira oder Taro zu sehen. Zur Zeit filme und photographiere ich zwar, außer bei Regen, aber ich speichere nichts weiter ab, ich will nur Augenkontrolle von Fell und Bewegungsabläufen haben, um den Gesundheitszustand einschätzen zu können. Demnächst kommt wieder eine 6-Wochen Phase, wo ich Vitamin B ins Trinkwasser gebe, während des Fellwechsels. Neue Filme sind in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Vielleicht schalte ich mal die Radtourenvideos wieder frei, die sind weggeschlossen wegen der Abmahnanwälte auf Youtube, ist ja alles wunders wie verboten in der Irrenanstalt Deutschland. Ich habe einen größeren Internetbekanntenkreis, sehr international, und die meisten kenne ich seit rund 20 Jahren - die lachen sich nur noch kaputt über uns, oder wollen mir einfach nicht glauben, daß die Dinge wirklich so bei uns laufen, wie sie laufen. Kapiert keiner außerhalb Deutschlands.
Die derzeitigen Kobelpositionen sind mir unbekannt. Leider wurden mehrere hohe Tannen und Fichten in den letzten 18 Monaten entlang der Strasse und in den Gärten gefällt, ersatzlos. Dafür sind zwei schöne neue Steinpflastergärten dazugekommen, die keiner Pflege bedürfen, das ist ja toll.
Ich denke, daß das amerikanische Grauhörnchen - sciurus virginensis - tatsächlich cleverer ist als unser roten, aus einem einfachen Grund: Grauhhörnchen bilden soziale Verbände, und der Aufbau und die Pflege sozialer Strukturen erfordert soziale Intelligenz, um die Gruppendynamik zu organisieren. Unsere roten hauen einfach ab, wenn sie auf ihresgleichen treffen, oder sind ausschließlich instinktgesteuert (Paarungsverhalten), da braucht es keinen Grips. Und wenn ich sehe, wie dumm sich Taro und Kira nach vier Jahren manchmal immer noch anstellen, wenn sie aus den Meisenknödelhaltern >von unten< eine Nuss herausnehmen wollen und nicht kapieren, daß sie >von oben< heran müssen... Mensch Tierchen, nach vier Jahren könnte man sich das doch so langsam mal merken, oder nicht...? LOL Jedenfalls gibt es zwischen den einzelnen Baumhörnchenarten große Unterschiede, von der Robustheit über die Lebenserwartung und Intelligenz bis hin zur Rauflustigkeit. Letzteres ist auch der Grund, warum in Amerika eine Eichhörnchenart, die dort als "red squirrel" bezeichnet werden aber nichts mit unseren roten gemein hat, mancherorts einen sehr schlechten Ruf hat und als Plage wie Ratten gilt - die Tiere machen dann nämlich einen Höllenlärm. Auch die Grauen sind nicht überall wohl gelitten, z.B. weil sie ihrer Fütteraufforderung an den Menschen auch immer wieder mal mit Beißattacken Nachdruck verleihen, so wie unsereins einen Knopf am Automaten drückt. Deshalb denkt man sich mancherorts auch nichts dabei, Eichhörnchen mit Luftgewehren oder sehr kleinem Kleinkaliber zu bejagen. Also, meins ist das nicht, auch wenn ich weiß, wie man ein Hörnchen häutet, ausnimmt und zubereitet, ich würde es nicht tun, außer im Notfall (Flugzeugabsturz im tiefen Urwald und seit zwei Wochen nichts gegessen, so diese Sorte Notfall...). Aber Essen, mit dem ich spreche, esse ich nicht mehr, und Tiere, die ich esse, zu denen spreche ich nicht. ;) Wir sind eben das, wozu die Evolution uns machte, da hilft alles Kuscheln nichts. Und mit vollem Mund spricht man eh nicht.
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Deine Beiträge sind immer sehr interessant zu lesen. Dein Futterhausbaum ist keine Baumhasel - auch als Türkische Hasel bekannt. Der botanische Name ist Coryluscolurna. Das ist ein richtiger Baum, einstämmig und kann sehr hoch werden. Unsere gemeine Hasel (der Haselnußstrauch) ist immer vielstämmig, wie in Deinen Videos zu sehen. Die Früchte der Baumhasel sind auch um einiges kleiner als die der Haselnußsträucher, und Du schreibst, daß der Futterhausbaum große Nüsse trägt. Daß Deine Hörnchen sich nicht die Nüsse vom Strauch holen ist aber schon seltsam. Hier ist ein schönes Foto einer Baumhasel: https://www.baumschule-horstmann.de/bild...m072779_h_0.jpg.
Du erwähnst die amerikanischen Grauhörnchen und bezeichnest sie als Sciurus virginensis. Diese Unterart ist mir bisher noch nicht begegnet. Das hört sich nach jungfräulichen Eichhörnchen an (virgin im Englischen = Jungfrau). Auch in der Wikipedia kann ich sie nicht finden. Die Grauhörnchen werden gewöhnlich als Sciurus carolinensis bezeichnet. Ich denke, Du meinst sicher diese, oder? Ich habe mal nachgeschaut, woher der zweite Teil des wissenschaftlichen Namens herkommt, und zwar wurden die Hörnchen nach The Carolinas, das sind die US Staaten North Carolina und South Carolina, benannt. Dort wurde das Vorkommen der Tiere zum ersten Mal aufgezeichnet. Sciurus carolinensis ist das östliche Grauhörnchen (Eastern grey squirrel). Es gibt auch ein westliches Grauhörnchen (Western grey squirrel) mit dem wissenschaftlichen Namen Sciurus griseus. Diese Grauhörnchen sind an der Westküste der USA und in Mexiko heimisch.
Das virginensis könnte sich hier auf den US-Bundesstaat Virginia beziehen. Aber das würde dann bedeuten, dass die so getauften Hörnchen sich auch irgendwie von den anderen unterscheiden, sonst wird ja kein neuer Name vergeben. Das muss man wohl in aktuellen biologischen Veröffentlichungen suchen gehen, wer das warum so benamst hat. Es gibt ja öfters mal neue Erkenntnisse zu diesem Thema, die dann wieder zu genaueren Klassifizierungen führen.
Folgende Mitglieder finden das Top: Swiffy und ardilla
Wer weiß, was Marc da wieder augegraben hat . Ich denke es ist eine Unterart vom Grauhörnchen. Ich kenne bisher nur die, die auch bei Wikipedia gelistet sind. Aber das ist ja auch ein "lebendes System", jeden Tag werden neue Tierarten gefunden, da ist Wikipedia auch mal "langsam", verständlicherweise:
Mit der Mel hatte ich schon mehrmals Kontakt. Ich wollte eigentlich mal das Gequietsche der amerikanischen roten Eichhörnchen meinen Eichhörnchen vorspielen, mal sehen wie sie darauf reagieren. Vielleicht klappt es ja noch.
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