danke für Deine Tips zur Futterkastenreinigung. Du schreibst, Du nimmst ein Oberflächendesinfektionsmittel auf Alkoholbasis von Sagrotan. Kannst Du mir sagen, wie es genau heißt und wo Du es gekauft hast?
Hallo Marc, darf ich Dich nochmal fragen, wie das Desinfektionsmittel von Sagrotan heißt, das Du für die Reinigung Deiner Futterboxen benutzt? Wo hast Du es gekauft?
Habs gerade nicht und ist derzeit überall mal wieder weg, wie zu besten Coronazeiten letztes Jahr. In jedem Supermarkt in der Regalwand mit den Küchenreinigern. Ich glaube es hieß einfach "Sagrotan 3fach Schutz Desinfektionsreiniger", oder so ähnlich, und es wirbt damit, nur Bestandteile pflanzlichen Ursprungs zu verwenden, und Alkohol. Es gab letztes Jahr auch einen anderen Reiniger von denen, gleiche Flaschenform, der warb nur mit Alkoholen auf der Packung, ohne das "pflanzlich". Die ändern ja auch manchmal manches. In jedem Falle listeten sie, daß es eben auch eine Reihe von Viren gängiger Konstruktionsweise unschädlich macht. Was kein Kunststück ist, behüllte Viren z. B. werden schon von ganz normalem Geschirrspülmittel geknackt, weil die furchteinflößende Hülle aus Lipiden besteht und tatsächlich keinen Panzer, sondern somit eine Schwachstelle darstellt. Denn was tut Geschirrspülmittel? Richtig, es löst Fette (Lipide) auf. Aus die Maus. Trifft übrigens auch auf Corona Viren zu, soweit ich weiß.
Mach dich da mal nicht verrückt, sondern beherzige einfach zwei Faustregeln: ich würde nichts nehmen, das Chlor und andere, ähnliche Ätzen enthält, oder Kalklöser außer Essig, und wenn ein Mittel als lebensmittelecht und zur Verwendung in der Küche zugelassen ist, dann bedeutet das ja wohl, daß da auch mal Baby Nummer Eins oder Kleinkind Nummer Zwei mit der Zunge über die frisch gewienerte Arbeitsfläche schleckt, ohne daß ihm danach die Lippen abfallen. Küchenreiniger dieser Art, und eben keine Badezimmerreiniger. Nebenbei, da draußen regnet es auch mal, und auch das trägt zur reinigung and Verdünnung etwaiger Rückstände bei.
Keine Panik schieben! Bei Ankunft Sprühen, dann Nussfüllen erledigen, zuletzt Sprühflächen mit Krepp abtrockenen, gut is. Sich nicht verrückt machen.
Du kannst auch einen Handdesinfizierer nehmen, wie er in den Drückflaschen in Krankernhäusern verwendet wird, aber derzeit auch beim Shoppen an den Ladeneingängen. In eine gespülte Zerstäuberflasche füllen, wo früher Küchenspray oder was drin war, fertig. Das Bekannteste heisst "Sterillium". Preise musst Du gründlich vergleichen, sonst macht Dich ein Wucherer arm. 8 Euro pro Liter mußt Du in diesen Zeiten rechnen. Das ist immerhin dafür gedacht, in direkten Hautkontakt zu kommen. Einfaches Sterillium ist begrenzt viruzid, es gibt noch ein stärkeres, das dann auch gegen sturere Virenstämme wirksam ist. Einwirkzeiten beachten, 60-120 Sekunden!
Viruzid ist wichtig, weil eine Reihe von Krankheiten durch Mäuse und Ratten nicht über Bakterien, sondern Viren verbreitet werden. Viele Mäuse haben Hantaviren. Mäuschen am Nuss-O-Mat sind zwar niedlich, aber ich schätze sie trotzdem nicht, aus diesem Grund.
Sterillium über Amazon, aber Preise gut vergleichen - die können um mehrere 100 Prozent abweichen!!!
Mit den niedrigen Temperaturen, nachts mittlerweile nahe Null, ist hier Ruhe eingekehrt, die Tiere, würde ich erwarten, sind jetzt in die Winterruhe eingekehrt, oder sind dabei, das zu tun. Kira, Taro und der vermutliche Sari (jaja, ich weiß, die Namen, aber es sind alle drei Kater) schauen alle drei regelmäßig vorbei, aber die Lust am Sammeln ist ihnen vergangen, und damit ist auch das Thema Hektik und Hochfrequenz-Nussentwendung erledigt für dieses Jahr. Jeder der drei läßt auch mal einen Tag ausfallen, und wenn sie kommen, dann nur drei, vier Mal am Tag und in einem engen Zeitfenster. Auffällig auch daß jetzt die Beute wieder häufiger an Ort und Stelle verzehrt wird statt sie erst mal wegzuschaffen. Wo ich bis vor gar nicht mal so langer Zeit jeden Tag eineinhalb bis zwei Beutel Nüsse pro Tag rausschaffen konnte, reicht die gleiche Menge jetzt die ganze Woche.
Die Wassertränke wird regelmäßig von einem der Tiere beansprucht. Und jedes Mal springt besagtes Tier nicht trocken ab, sondern durchquert die Wanne und macht sich grundsätzlich nass. Die beiden anderen scheinen sich eine private Pipeline aus anderer Quelle gelegt zu haben.
Alle drei sehen gut aus, dicht im Fell und Schweif, behende, kräftig, bewegungssicher. Ich habe gute Hoffnung, sofern ihnen kein Autounfall oder Marder oder Vogel oder Katze zustößt, daß sie auch diesen zweiten Winter schaffen werden, aber sicher kann man ja nie sein. Immerhin, dieses Jahr hatten wir, entgegen der Berichterstattung der Windenergiebewegten, kein windarmes, sondern ein windnormales Jahr, da 2019 und 2020 sich durch heftige Sturmtätigkeit auszeichneten und somit Extreme darstellten. Wenn sich das fortsetzt, ist das der Stabilität der Kobel, die sie sich hoffentlich winterfest und sturmfest eingerichtet haben, ebenfalls zuträglich. In ein paar Wochen werde ich die drei, wenn es so läuft wie letzten Winter, immer für mehrere Tage am Stück garnicht mehr zu Gesicht bekommen, bevor sie sich dann nach der Kältekernzeit im Februar einer nach dem anderen hoffentlich wieder zurückmelden.
Die Paarungszeit hat definitiv begonnen (ich habe im Kopf "erst ab Dezember", aber so isses nun mal), schon zweimal sahe ich andernorts und fern vor hier fremde Hörnchen, die sich endlos kreisend dicke Baumstämme auf- und abjagden. Zu zweit und dritt ging es auf und ab. Meine Güte, hoffentlich gibt es nicht schon wieder Anfang Januar die ersten Jungtiere, die aus Kobeln gefallen sind, wie früher in diesem Jahr im Forum berichtet wurde, das um Wochen verfrühte altersbedingte Flüchten aus dem Kobel überlebt eine solche Generation auf keinen Fall wegen der lebensfeindlichen Witterung und dem mangelndem Nahrungsabgebot, das sie dann so früh im Jahr vorfinden.
Genau das beobachten wir auch hier bei den 3-4 WiWa-Hörnchen, die noch abendlich am Gehege vorbei kommen. Die ein oder andere Nuss wird abgeschleppt, aber am Liebsten frisst man die Leckerliebox leer ....
Und ja, Marc, ich kann es bestätigen, auch hier, "kreiseln" die Hörnchen. Ich muss ehrlich sagen, gar nicht gut. Auch unsere Hörnchen brauchen eine Ruhepause, sie können nicht 365 Tage im Jahr aktiv sein, deshalb sind auch die ersten Hörnchen im Jahr "Fehlwürfe", weil sie - aufgrund der Außentemperaturen - entweder überhaupt nicht durchkommen oder, wenn sie "runterfallen", erst gar nicht gefunden werden. Eventuell schenkt uns ein erneuter CoronaLockDown wieder viele aufmerksame Spaziergänger, aber mal ehrlich, richtig ist das nicht, das ist irgendwie alles aus dem Lot. Nur unsere Eichkatzen brauchen auch mal Pause und wenn wir sie im November nicht sehen, dann hoffe ich - wie Marc- dass sie sich erholen in der nächste Saison gestärkt wieder zurück kommen.
Hast du echt nur Eichkater? Keine Eichkatze? Wobei, 3 von den Hörnchen im Wiwa sind auch Eichkater ... das macht Hoffnung, dass die weibliche Spezies "vernünftig" ist und "ruht" ... auf ihr liegt ja auch die Hauptlast des Aufziehens ...
Und die Hoffnung stirbt zuletzt!
Viele Grüße Swiffy
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Definitiv nur Eichkater, momentan und in dieser Zeit kann man das ja wirklich klar und deutlich sehen. Möglich daß von den anderen drei Tieren von früher diesen Jahres zweie Katzen waren, aber zu der Zeit kann man die Geschlechter praktisch nicht unterscheiden, wenn man die Tiere nicht in der Hand hat, und Kira und Sari habe ich früher auch für Katzen gehalten. Alles Kater hier. Drei Nussketiere.
Vor ein paar Tagen habe ich Dir noch voll zustimmen können, was das Thema Hektik und Hochfrequenz-Nussentwendung betrifft. Da wurde immer weniger weggeschleppt und mehr vor Ort verspeist. Heute hatte ich das krasse Gegenteil. In der letzten Zeit haben meine Eichhörnchen definitiv Haselnüsse bevorzugt, gleich geknackt und verputzt und auch ein paar mitgenommen. Heute war in kürzester Zeit der Futterkasten mit den Walnüssen leergeräumt, nachgefüllt und gleich wieder im Focus. Ja das Wetter war nicht so toll und da schleppen die Eichhörnchen gewöhnlich mehr weg, aber das war schon komisch heute. Gibt es eigentlich Torschlußpanik bei Eichhörnchen 🤔🤔🤔 😉
Meine Nussketiere machen sich weiterhin rar. 's ist aber auch schon hübsch kalt und ungemütlich dieser Tage.
Bei mir hängen zwei Nussboxen und vier Meisenknödelspiralen, jede davon hält frisch befüllt etwa 2 Walnüsse und 15-20 Haselnüsse. In die große Nussbox passen etwa 700-900gr Nüsse, in die kleinere etwa die Hälfte. Dazu gibt es eine Tränke mit ca. 350-400ml Wasser, Wasserwechsel spätestens alle drei Tage, im Sommer täglich, wenns gefriert auch täglich.
Heute ist schon wieder Ruhe eingekehrt. Die Eichhörnchen bedienen sich an den Nuss- und Sonnenblumenkernen die gleich verspeist werden und eine Nuß auf den Weg wird mitgenommen, aber das war es dann auch. Gestern haben sie so ca. 700 Gramm Walnüsse weggeschleppt. So ca. 400 Gramm gehen in den Futterkasten und die 2. Füllung war auch fast weg. Das war vor ein paar Wochen noch normal aber nicht in den letzten Tagen. War vielleicht ein Eichhörnchenwettbewerb gestern, wer weiß 😉 Das mit dem Wasser mache ich genauso und das wird auch rege genutzt.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder - plötzlich, nach eineinhalb Jahren des konsequenten Verschmähens, sind für alle Hörnchen Sonnenblumenkerne in Schale das Allergrößte, sie stürzen sich wie bekloppt darauf und wollen von Nüssen fast nix wissen. Ich glaube ich seh nicht richtig! Sie rücken erst ab, wenn der gesamte Kernvorrat im Vogelhaus verputzt ist, etwa eine kleine Tasse voll. Eigentlich ist das zur Ablenkung der Meisen, damit sie nicht immer die Kamera auslösen. Derzeit gehen die Meisen aber fast völlig leer aus...
Manchmal versteh ich meine Hörnchen einfach nicht mehr. Vielleicht sollte ich die drei von Nussketiere in Körnerpicker umtaufen.
Sie sind alle drei prächtig drauf, stark, dick gepolstert und offensichtlich saugesund. Sie kratzen sich auch kaum noch, im Frühling wars deutlich mehr, d.h. sie scheinen weniger Parasiten wie Flöhe zu haben. Zweie scheinen erneut einen Winterkobel in einer dicken, hohen, wirklich sehr fetten und dichten Tanne bezogen, da waren sie auch letztes Jahr schon, dann zwischenzeitlich nicht, und jetzt wieder. Sehen kann man nix, aber sie flitzen beide immer dort hinauf und bleiben verschwunden, der Baum scheint auch irgendwie eine Nabe im Netz ihrer Bewegungsrouten zu sein, sie tauchen von dort auf, und kehren dorthin zurück. Sie sind aber beides absolut zuverlässig Kater. Vielleicht, wie ich immer letztes Jahr schon vermutete, Brüder mit einem Nähe-Distanz-Konflikt: eher Konflikt im Sommer, eher Nähe im Winter. Wenn sie richtig gut gebaut haben - man kann es nicht sehen - dann sind sie im Winter dort sehr gut geschützt vor Wind und Sturm, denke ich, die Tanne ist wirklich sehr dicht und fett bezweigt und üppig. Will fast selber da rauf und schlafen.
Ich bleibe zuversichtlich, daß sie auch diesen Winter schaffen werden. Kira und Taro sind die beiden Hauptakteure, Sari kommt seltener, vielleicht hat er einen längeren Anlaufweg.
Ich habe auch den Eindruck, daß sie alle sich schönerweise abseits der naheliegenden Hauptverkehrsstraße halten und sich tatsächlich nur in den stark beruhigten Nebenstraßen des Viertels bewegen, und den Innenhöfen eines Straßenblocks. Sie kreuzen die Straße vorm Haus, und ja, da fahren auch mal Autos, aber nicht schnell, sondern nur Tempo 30, und nicht viele, da mag man hoffen, daß sie ein Lebenlang vor Kollisionen mit einem Auto verschont bleiben könnten.
's sieht gut aus für den Winter hier. Allerdings wurden die Äste des "Futterbaumstrauchs" gekürzt und der danebenstehende kleine Baum fast völlig gekappt, es fehlt viel Deckung und es gibt keine waagerechten Äste mehr, sie springen den Baum nicht mehr vom nahen Garagendach an, weil es nur noch senkrechte Stämmchen gibt, das machen sie nicht so gerne, wenn sie von erhöhter Position anspringen müssen und tatsälchlich einen kleinen Abgrund zwischen zwei Bäumchen überbrücken müssen, sowas machen sie nur in einem Baum oder Gesträuch. Ich hab's die letzten Tage immer wieder gesehen. Der wichtigste Hörnchenhighway existiert auch nicht mehr , und die ersten Tage waren alle drei sichtlich irritiert, mußten sich neu orientieren, und zauderten sehr viel. Der Gewöhnunseffekt an die Umstände, wie sie sie seit einem Jahr kanntem, ist absolut offensichtlich. Deshalb, Leute: niemals eine Futterstelle mitten in der Krisenzeit Winter ändern oder gar abbrechen, wirklich nie! Die Gärter haben obendrei achtlos zwei Futterstellen mit wegggeschafft, statt sie abzunehmen und beiseitezulegen, und eine der beiden großen Nussboxen so stark beschädigt, daß ich den Boden völlig neu verleimen mußte. Hatte eine ganz schöne Wut, der Chef hat am Telefon ganz schön was zu hören gekriegt von mir, das habe ich nicht dem Verwalter überlassen, sondern selber erledigt, damit der Knall auch ganz sicher gehört wird.
Es gibt schon grob gestutzte Rabiatoren in der Welt, da kommt man ganz schnell auf ziemlich unzivilisierte Gedanken. Ich wünschte, es gäbe noch Säbelzahnhörnchen.
Uff, das nenne ich mal hohe Stressresistenz! Das Heldenhörnchen im Bild ist Taro, er und Kira sind jetzt die enzigen Hörnchen, die sich hier noch blicken lassen.
Die Kamera steht keinen Meter von der Nussbar entfernt, und der Handwerker war an einer Hecke beschäftigt, die wiederum 2-3 Meter hinter der Kamera steht.
Wie kann man auf diese Weise eigentlich trinken? Hat der einen eingebauten Staubsauger...?
Zitat von Marc im Beitrag #208Wie kann man auf diese Weise eigentlich trinken? Hat der einen eingebauten Staubsauger...?
Also wenn das wirklich die Wasserschale ist, dann Respekt. Normalerweise trinken, oder vielmehr schlabbern, Eichhörnchen das Wasser auf, wie ein Hund. Von diesem Stunt hätte ich gerne mal eine Nahaufnahme bitte!
"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"
Es ist die Wasserschale, und ich kann Dir versichern, es ist nicht das erste Mal, daß er diesen Stunt hinlegt, und er nimmt wirklich tiefe Züge, er scheint das saubere Wasser zu genießen, den Eindruck habe ich schon lange. Manchmal trinkt er auch normal, und latscht dann durch den Pool und schwenkt nochmal den Hintern durch die Fluten und macht sich dann unterhälftig pitschenass über die Nüsse her, wasserscheu ist er also wirklich nicht. Er bringt es auch fertig, mit nur noch einem Hinterbein irgendwo verkrallt kopfüber eine Nüsse aufzubohren und seelenruhig zu verknispern, das andere Bein hängt dann im Leeren. Völlig kräge, der Kleine. Hält sich wohl für Bathörnchen.
Kira hingegen ignoriert das Wasser konsequent.
Das Photo geht nicht schärfer, weil es tatsächlich ein Still aus dem Video ist.
P.S. Die SD Karte war noch nicht gelöscht. Glaub's man!
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